Seit 25 Jahren engagiert sich Friedrich Keim für die Wolfhager Verkehrswacht

Keim bleibt an der Spitze

Friedrich Keim Foto: Archiv/nh

Wolfhagen. Erster Vorsitzender der Verkehrswacht Wolfhagen bleibt Friedrich Keim, der dieses Ehrenamt seit 25 Jahren bekleidet. Während der diesjährigen Jahreshauptversammlung im Wolfhager Gasthaus „Zum Chattenturm“ wählten ihn die anwesenden Mitglieder erneut einstimmig in die Führungsposition.

Großes Engagement

Sie würdigten damit das beispielhafte bürgerschaftliche Engagement des pensionierten Berufsschullehrers, der sich mit seinen Mitstreitern seit einem Viertel Jahrhundert dafür einsetzt, die Mobilität auf den Straßen im Altkreis Wolfhagen und darüber hinaus sicherer zu machen und die Zahl der Unfallopfer zu verringern.

In seinem Rechenschaftsbericht präsentierte der alte und neue Vorsitzende wieder eine erfolgreiche Bilanz der im vergangenen Jahr organisierten Projekte, Aktionen und Aktivitäten der hiesigen Verkehrswacht in Kooperation mit der Hessischen und Deutschen Verkehrswacht.

Keim: „Der Ansatzpunkt für alles Tun ist der Mensch.“ Wobei die wichtigsten Zielgruppen der Verkehrsaufklärung und - erziehung Vorschul-, Schulkinder, jugendliche Rad-, junge Autofahrer und ältere Menschen sind. Letztjährige Schwerpunkte der Wolfhager Verkehrswacht waren ein Aktionstag zur Verkehrserziehung an der Wolfhager Herwig-Blankertz-Schule in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht Waldeck-Frankenberg sowie dem Schulamt Kassel Stadt und Land. Zudem auf Initiative des Pädagogen Dr. Peter Gall ein Sicherheitstraining für die Berufsschüler im benachbarten Bad Arolsen.

Kostenlos erhielten auch wieder mehrere Kindergärten und Grundschulen das durch Sponsoren finanzierte Verkehrserziehungsmalbuch für Erstklässler sowie ältere Grundschüler die Lernhefte für die Fahrradprüfung. Zu dem beteiligte sich die Verkehrswacht an den Wolfhager Gesundheitstagen und zeichnete im Auftrag der Deutschen Verkehrswacht bewährte Kraft- und Berufskraftfahrer für Jahrzehnte lange unfallfreie Teilnahme im Straßenverhelt aus.

Schutz für Schulanfänger

In vielen Altkreisgemeinden wurden mit großen Spannbändern und Hinweisschildern die motorisierten Verkehrsteilnehmer zum Schulanfang zur Rücksichtsnahme für die Schulanfänger als die schwächsten Verkehrsteilnehmer hingewiesen. Interner Höhepunkt im Vereinsgeschehen war der Besuch eines Automuseums in Norddeutschland. (bf)

Quelle: HNA

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