Bürgerinitiative enttäuscht über Felsberger Bürgermeisterkandidaten

Felsberg. Ein ernüchterndes Fazit zieht die Bürgerinitiative für Felsberg nach einem Gespräch mit den Bürgermeisterkandidaten Stefan Rother und Volker Steinmetz.

„Keiner der Kandidaten hat ein schlüssiges Konzept für die Entwicklung der Altstadt“, sagte der Vorsitzende der Initiative, Hartmut Quehl, auf Anfrage der HNA.

„Wir wollten beide Kandidaten vor der Wahl zum Thema Altstadtentwicklung befragen, um dann nach der Wahl zu beobachten, was sie umsetzen“, erklärte Quehl.

In einigen Punkten hätten die beiden Kandidaten eine ähnliche Meinung. „Beide hängen an der Idee des barrierefreien Wohnens“, sagte Quehl. Dies sei aber in der Altstadt nur bedingt umsetzbar. Außerdem müsse man aus Sicht der Bürgerinitiative eher darauf setzen, Familien mit Kindern in der Felsberger Altstadt anzusiedeln.

Sowohl Steinmetz als auch Rother wollen sich laut Quehl für den Bau der Ortsumgehung einsetzen und in der Finanzierungsfrage Druck auf das Land Hessen ausüben. Beide glauben, dass ein Satzungsbeschluss zur Ortsumgehung bis Sommer oder Herbst 2014 möglich ist. Um die Altstadt zu beleben, setzen beide Kandidaten auf Anreizförderung.

Thema Baugebiete

Unterschiedlich hätten sich Rother und Steinmetz zum Thema Baugebiete geäußert, schilderte Quehl: Während Steinmetz eher den Bestand nutzen wolle, setze Rother auf eine Mischung von neuen Baugebieten und Bestandsgebäuden. (jul)

• Infoveranstaltung: Die Bürgerinitiative für Felsberg will sich am Donnerstag, 31. Oktober, erstmals öffentlich vorstellen. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr im Seminarraum „Die Ruthen“, An der Stadtmauer 10 (Hofeinfahrt Untergasse 31) in Felsberg.

Quelle: HNA

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