Das ultimative Rezuept fürs Altwerden – Spaß und gute Laune beim Kreisseniorentag

Kein Stress mit den Männern

Ehrung der Ältesten: von links: Katharina Krummenöhl (98) und Lorenz Kraushaar (94) sowie, Anni und Heinz Frost, die Diamantene Hochzeit feierten. Hinten von links Günter Schlemmer (Bürgermeister von Jesberg), Nadine Bremer(Leiterin Sozialverwaltung),Waltraud Kehr (Kreisseniorenbeirat), Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker, Landtagsabgeordneter Günter Rudolph.

Wabern. Die 98-jährige Katharina Krummenöhl, sie wurde als älteste Teilnehmerin beim Kreisseniorentag in Wabern geehrt, verriet dem Moderator, Jesbergs Bürgermeister Günter Schlemmer, mit einem Augenzwinkern ihr Rezept fürs Altwerden: „Kein Stress mit Männern.“ Sie hatte, nachdem ihr Ehemann im Krieg gefallen war, nicht mehr geheiratet und ist jetzt, mit fast einhundert Jahren, fidel und munter.

Das Programm vor fast 300 Teilnehmern aus Borken, Bad Zwesten, Jesberg, Neuental und Wabern wurde von den Silberberger Musikanten, dem Männergesangverein Hundshausen und dem Männergesangverein Densberg, Kindern der Waberner Kellerwaldschule, dem Gesangverein Brüderschaft Elnrode/Strang, der Laienspielgruppe Densberg „Densberger Frühstücker“ und dem Posaunenchor Elnrode/Strang gestaltet. Freiwillige Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Der Erste Kreisbeigeordnete Winfried Becker bedankte sich mit den Worten „Jung hilft Alt –, das ist aktive Mitmenschlichkeit“ bei allen Helfern. Becker erwähnte, dass es ein ganz wichtiges Gefühl sei, auch im Alter beachtet und gebraucht zu werden: „Ich kann Ihnen versichern: Sie werden gebraucht. Wir Jüngeren können von Ihrem Erfahrungsschatz immer etwas lernen.“

Günter Schlemmer stellte in seiner Begrüßungsrede klar, dass der Tag aus seiner Sicht ein „Dankeschön“ an die Senioren sei und stellte fest: „Gemeinsam haben Sie vor allem, dass Sie alle durch Ihre Lebensleistung einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Städte und Gemeinden geleistet haben.“

Pfarrer Bernd Hollatz wies in seiner Andacht daraufhin, dass es wichtig sei, miteinander im Gespräch zu bleiben und das Wissen und die Begabungen der Alten weiterzugeben.

Danach wurden die Senioren bei Kaffee und Kuchen mit flotter Musik, Gesang und Aufführungen auf der Bühne unterhalten. Dabei sorgten Renate Günst und Anneliese Range von der Laienspielgruppe Densberg für humorvolle Unterhaltung, als Anneliese ihrer Partnerin erklärte, warum sie drei Unterhosen, einen Regenschirm, einen Kanister mit Trichter und noch einige andere Sachen für die vierwöchige Kur in Bad Zwesten in ihren Koffer gepackt hatte. Ganz einfach: Eine Unterhose für jede Woche, die für die vierte war schon in Gebrauch, der Regenschirm für den Kurschatten und da im Schreiben zum Kurantritt erwähnt war, dass Urin gesammelt werde, der Kanister mit Trichter. (zrz)

Quelle: HNA

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