Firma ITFM weißt Bericht der FWG Ottrau über bis zu 500 Euro teure Anschlüsse scharf zurück

Kein Wucher für DSL per Richtfunk

Schorbach. Mit scharfer Kritik reagiert die Firma ITFM aus Morschen auf einen Bericht der FWG über teure DSL-Anschlüsse in Schorbach. Die HNA hatte darüber berichtet, dass die FWG in der Gemeindevertretersitzung moniert hatte, dass die Firma ITFM für die Einrichtung dieser Technik von mehreren Bewohnern 300 bis 500 Euro kassiere. Diese Vorhaltung wies ITFM-Geschäftsführer Heinrich Kamper zurück.

Vielmehr sei es so, sagte Kamper, dass allein der Fraktionsvorsitzende der FWG, Jürgen Kurz, und dessen Familie in Schorbach von höheren Kosten betroffen seien, weil sie abseits des Ortskerns in der Steinmühle wohnten. Der bereits eingerichtete Verteilerpunkt, der von der Gemeinde finanziert wurde, habe nicht ausgereicht, um die entsprechenden Signale bis zur Steinmühle zu übertragen. Deshalb habe ITFM, nach Beauftragung durch die Familie Kurz, einen zusätzlichen Verteilerpunkt aufgebaut.

„Dafür haben wir verabredungsgemäß 300 Euro in Rechnung gestellt – und das war knapp kalkuliert. Ich weiß nicht, wie die FWG auf 500 Euro kommt“, sagte Kamper.

Der Geschäftsführer zeigte sich enttäuscht, dass die FWG die Sachlage nun anders darstelle – zumal ITFM den Bewohnern der Steinmühle beim Preis stark entgegengekommen sei.

„Alle anderen Schorbacher zahlen, insofern sie im Ortskern wohnen, für schnelles Internet einmalig 100 Euro für die Einrichtung und dann 25 Euro monatlich für den Anschluss“, sagt Kamper. (bal)

Quelle: HNA

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