Europäisches Comenius-Projekt an der Ursulinenschule zum Thema Energie

Keine Blume ohne Sonne

Abschiedsfest des Comenius-Projekt-Austauschs in der Ursulinenschule in Fritzlar, Lehrer und Schüler aus vier Ländern feierten Abschied. Foto: Mangold

Fritzlar. Unter dem Motto Flower Power haben Lehrer, Schüler und Eltern das Abschlussfest des Comenius-Projektes „Rendez-vous 21 – verantwortungsvoller Bürger im 21. Jahrhundert sein“ an der Ursulinenschule gefeiert. Lehrer und Schüler aus vier Nationen verkleideten sich im Stil der wilden 70er-Jahre, was für viel gute Laune sorgte.

Für eine Woche waren die Gäste aus den Partnerschulen in Newcastle-under-Lyme in England, Oulu in Finnland und Smermesnil in Frankreich zu Besuch in Fritzlar. Die meisten waren in Gastfamilien untergebracht. Zum zweiten Mal hat die Ursulinenschule an dem europäischen Projekt teilgenommen. Im September trafen sich die Koordinatoren der Partnerschulen in Brüssel, um die internationalen Treffen in den nächsten zwei Jahre vorzubereiten.

Solarmobile gebaut

Zum Thema der Ursulinenschule „Energy for tomorrow -here comes the sun“ als Teil des aktuellen Comenius-Projektes besichtigten die Schüler die Fritzlarer Altstadt. Unter dem Motto: Leben im Mittelalter – ohne Energiequellen des 21. Jahrhunderts, veranstalteten sie Workshops sowie einen eigenen G4-Gipfel zum Thema Energie. Mit der Radko-Stöckl-Schule in Melsungen bauten die Schüler Solarmobile. Außerdem besuchten sie das Eon Wasserkraftwerk am Edersee, die Firma Kirchner Solar Group in Alheim sowie die Biogasanlage in Lohne.

Das war nicht nur für die Gäste interessant, von denen viele zum ersten Mal eine Biogasanlage sahen, auch die deutschen Schüler standen fasziniert unter einem Solarbaum, berichtete Birgit Anders, Projektleiterin der Ursulinenschule. Besuche der Fachwerkstadt Melsungen und des Kassler Weihnachtsmarktes, sowie ein gemeinsamer Bowling-Abend rundeten das umfangreiche Programm ab. „Es war aufregend, man lernt eine andere Kultur kennen, und lernt die Sprache“, meinte Schüler Niklas Brandebusemeyer über den Besuch der 34 Schüler und sieben Lehrer. Schließlich müsse man Englisch sprechen, um sich zu verständigen.

„Es fördert die Gemeinschaft“, sagte die 16-jährige Isabell Wischler, die zum zweiten Mal beim Projekt mitmacht. Man könne Kontakte knüpfen, aus denen oft Freundschaften entstünden, die über das soziale Netzwerk Facebook im Internet gepflegt würden, bis man sich wieder träfe. Die Gäste lobten die Gastfreundschaft und die gute Zusammenarbeit.

Am Abschlussabend präsentierten die Schüler in Projektarbeiten, Fotos, Gesang und Tanz. Im März wird eine Delegation aus Schülern und Lehrern der Ursulinenschule nach England reisen, um dort den nächsten Projektabschnitt Bildung zu bearbeiten.

Von Bettina Mangold

Quelle: HNA

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