CDU: Bürgermeister Schlemmer schwächt ohne Not den Schwalm-Eder-Kreis

Keine Chance für Köhler

Bad Zwesten. Völlig überrascht über die Zusammensetzung des neuen Vorstandes des Naturparks Kellerwald-Edersee zeigt sich die Bad Zwestener CDU.

Erstmals habe die Chance bestanden, dass der Schwalm-Eder-Kreis zwei Bürgermeister für die nächsten fünf Jahre in das Gremium hätte schicken können, heißt es in einer Pressemitteilung. Und das hätte eine Stärkung der Region bedeutet.

Durch die Weigerung des Jesberger Bürgermeisters Günter Schlemmer, die Nominierung vom Kellerwaldverein, der ein Mitglied im Vorstand stellt, anzunehmen, habe dieser Bad Zwestens Bürgermeister Michael Köhler die Chance genommen, weiterhin in dem Gremium mitzuarbeiten.

„Was nützt das hohe Lied der interkommunalen Zusammenarbeit, das Günter Schlemmer bei seiner Amtseinführung gesungen hat, wenn dieser Wille nicht eingehalten und parteipolitischen Zielen geopfert wird und die Region und die Gemeinde Bad Zwesten geschwächt werden“, klagt die CDU. Sie weist darauf hin, dass dem Vorstand des Naturparks eine große Bedeutung zukomme. Allein vom Naturschutzgroßprojekt seien fünf Millionen Euro in die Region geflossen.

Die meisten Fördermittel würden allerdings im Nachbarkreis ausgeschüttet. Deshalb wäre eine starke Präsenz der Kommunen aus dem Schwalm-Eder-Kreis im Vorstand wichtig gewesen.

„Schlemmers Aktion bedeute eine unnötige Schwächung der Position der drei Kellerwaldgemeinden aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Wir haben Sorge, dass die Position unserer Gemeinde durch das Verhalten von Schlemmer sehr geschwächt wird. So haben wir uns die interkommunale Zusammenarbeit nicht vorgestellt“, betonte Hans-Peter Ziegler, Fraktionsvorsitzender der CDU Bad Zwesten. (red)

Quelle: HNA

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