Raubüberfall in Ziegenhain: Keine Spur vom Tegut-Täter

Tegut

Ziegenhain. Noch keine neuen Erkenntnisse gibt es zum Raubüberfall auf den Ziegenhainer Tegut-Markt am Samstagabend. Die Fahndung laufe aber unter Hochdruck, teilte Reinhard Giesa, Sprecher der ermittelnden Homberger Kriminalpolizei mit.

Auch werde noch überprüft, ob der Raubüberfall im Zusammenhang mit einer gleichen Tat steht, die auf den Tag genau vor einem Jahr auf den Tegut-Markt verübt wurde.

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Ein mit einer silbernen Pistole bewaffneter Mann hatte am Samstag um 21.20 Uhr zwei Angestellten auf dem Parkplatz des Marktes in der Ernst-Ihle-Straße aufgelauert. Der mit einer Sturmmaske maskierte Mann zwang die Frauen zurück in den Laden zu gehen und den Tresor zu öffnen. Er erbeutete die Tageseinnahmen und flüchtete zu Fuß.

Zufall oder geplante Aktion?

Giesa sieht viele Parallelen zwischen den Raubüberfällen. Allerdings stimme die aktuelle Beschreibung des Täters nicht mit der von vor einem Jahr überein. So könne nur darüber spekuliert werden, ob es sich bei der Wiederholung nach einem Jahr um einen Zufall handele oder eine geplante Aktion.

Das Vorgehen des Täters entspreche einem häufig anzutreffendem Muster, sagte Giesa. Täter würden gerne nach Ladenschluss zuschlagen, weil sich zu dem Zeitpunkt zumeist wenige Personen in den Geschäften aufhielten. Zudem erhofften die Täter, die Tageseinnahmen erbeuten zu können. (bal)

• Täterbeschreibung: 20 bis 28 Jahre, etwa 1,75 Meter groß, er spricht akzentfreies Deutsch, hellhäutig. Der Mann trug bei der Tat eine schwarze Stoffjacke, eine ausgewaschene Cargo-Hose und schwarze Sportschuhe.

Hinweise: Kriminalpolizei Homberg, Telefon: 05681/ 7740

Quelle: HNA

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