Familie Mittendorf zu ihrer schwierigen finanziellen Situation

„Keine Tafel-Spenden“

Schwalm-Eder. Die Familie Mittendorf aus dem Homberger Stadtteil Allmuthshausen legt Wert auf die Feststellung, dass sie weder Arbeitslosengeld II noch Lebensmittel von der Homberger Tafel beziehen.

In unserer Berichterstattung am Heiligen Abend hatten wir die finanzielle Notsituation der Familie nach dem Motorradunfall von Elke Mittendorf beschrieben.

„Die Gründe dafür, dass zur Zeit kein Geld mehr da ist und meine Frau mit ihrer Schneiderei kaum noch Geld eingenommen hat, sind – außer der Anschaffung des Wagens für meinen Stiefsohn – die ausufernde eineinhalbjährige „ehrenamtliche“ Tätigkeit für ein Projekt von Kassel 1100, (gemeint die 1100-Jahrfeier der Stadt, Anm. der Red.) für die sie „noch nicht einmal die Spesen erstattet bekam“, schreibt Udo Mittendorf.

Zudem habe seine Frau beim Unfall nicht Gas und Bremse verwechselt, sondern beim Greifen nach dem Handbremshebel (weil ein vorausfahrender Autofahrer seinen Wagen abgewürgt hatte) mit dem Daumen den Gasdrehgriff aufgerissen, vor Schreck den Kupplungshebel sausen lassen und sich auf die darauf folgende Beschleunigung hin nur noch festgehalten.

Der Heilige Abend sei auch in kulinarischer Hinsicht anders als im Artikel beschrieben verlaufen: Es habe nicht etwa nur belegte Brote, sondern schwäbischen Kartoffelsalat und Wiener Würstchen gegeben.

Und an den beiden Feiertagen habe Udo Mittendorf die Beilagen für eine „vorzüglich zubereitete Gans auf die Reihe gebracht“, schreibt er.

Dank für Zuspruch

Dennoch bedanke sich die Familie Mittendorf für den großen positiven Zuspruch, den sie vor allem aus ihrem Heimatdorf Allmuthshausen erhalten habe. (bra)

Quelle: HNA

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