Polizei: Verdacht auf fahrlässige Brandstiftung

Keller brannte bei Ausbau von Öltanks

Morschen. Bei der Demontage von Öltanks ist es am Mittwochnachmittag zu einem Kellerbrand in einem Haus in der Binsförther Straße in Neumorschen gekommen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

Laut Polizeibericht versuchten zwei Beschäftigte einer Fachfirma, die die Tanks ausbauten, unmittelbar bei Ausbruch des Feuers kurz, die Flammen selbst zu löschen, was aber nicht gelang. Dann wurde die Feuerwehr alarmiert, die die Flammen schnell unter Kontrolle bringen konnte.

An den Löscharbeiten waren die Wehren aus Neumorschen, Altmorschen und Konnefeld mit insgesamt 18 Einsatzkräften beteiligt.

15.000 Euro Schaden

Durch die Hitzeentwicklung wurden Installationen im Keller des Hauses beschädigt. Weiterer Schaden entstand durch Ruß und Löschwasser – insgesamt etwa 15.000 Euro.

Nach dem Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen am Brandort wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung gegen die beiden Mitarbeiter der Firma eingeleitet.

Der dritte Brand

In diesem Jahr ist dies der dritte Fall, bei dem es beim Ausbau von Öltanks zu einem Brand kam.

Ein Fall hatte sich im Mai in Niedenstein ereignet, Sachschaden etwa 300.000 Euro. Bei einem weiterer Brand war Ende Juli in Felsberg ein Schaden rund 70.000 Euro entstanden.

Auch in diesen beiden Fällen waren Ermittlungsverfahren wegen Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung bei der Staatsanwaltschaft eingeleitet worden, teilt Polizeipressesprecher Reinhard Giesa mit. (bmn)

Quelle: HNA

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