Planungsgruppe Freizeitspiele boten abwechslungsreiches Programm für Kinder

Kickboxen mit Experten

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Den selbstsicheren Blick hat er schon ganz gut drauf: Theo Rohde und Melina Schäfer trainierten gemeinsam mit 31 anderen Kindern mit dem Kickbox-Weltmeister Andreas Riem.

Homberg. Seit 24 Jahren sorgt die Planungsgruppe Freizeitspiele in Homberg dafür, dass bei Kindern in den Oster- und Sommerferien keine Langeweile aufkommt. Auch in diesem Jahr haben die Frauen, die sich ehrenamtlich für den Freizeitspaß der Kinder engagieren, einiges einfallen lassen. Sechs Veranstaltungen finden sich im 68. Ferienpass.

„Wir versuchen jedes Jahr, eine gute Mischung aus Spaß, Kreativität, Kultur und Bewegung zusammenzustellen“, erklärt Gabi Rohde, eine der neun Organisatorinnen. Es wurde bereits zusammen gebacken, gemalt, ein Ausflug ins Theater nach Kassel und eine Nachtwanderung unternommen. Ein Besuch bei der Feuerwehr in Fulda steht noch an. Doch heute steht erstmal Bewegung auf dem Plan.

 „Sie sollen hier nicht lernen, wie sie jemandem auf die Nase hauen können.“

Andreas Riem

Kickbox-Weltmeister Andreas Riem aus Homberg ist in die Turnhalle der Osterbachschule gekommen, um den Kindern etwas beizubringen. „Sie sollen hier nicht lernen, wie sie jemandem auf die Nase hauen können“, erklärt er. „Es geht um den Spaß an der Bewegung.“

Lautes Lachen und begeisterte Schreie schallen durch die Turnhalle. Die Kinder üben, wie man sich bei Stürzen abstützt, wie man Schläge und Tritte abwehrt.

„Es ist schön, wenn man die Kinder so herumtollen sieht“, sagt Petra Eckhardt, die ebenfalls zum Organisatorenteam gehört. „Viele sitzen ja die meiste Zeit nur noch zu Hause vor dem Fernseher.“ Das merke man immer, wenn Sport auf dem Programm stünde. „Wir hoffen jedes Mal, dass die Kinder so viel Spaß am Sport bei den Freizeitspielen haben, dass sie auch danach weitermachen.“

Kickboxer Riem ist ehrenamtlich dabei. Auch die neun Organisatorinnen der Freizeitspiele arbeiten ehrenamtlich. Finanziert werden die einzelnen Aktionen – sofern sie Geld kosten – durch den Ferienpass. Er kostet 25 Euro. „Das deckt aber nicht alle Kosten“, erklärt Gabi Rohde. „Wenn wir das erreichen wollten, dann würde der Pass 50 Euro kosten.“ Dann könnten ihn sich aber nicht alle leisten.

Was an Geld fehlt, treiben die Frauen mit Spenden und Sponsoren auf. „Wir haben inzwischen einige, die jedes Jahr etwas dazugeben. Aber über neue Sponsoren würden wir uns freuen“, sagt Gabi Rohde.

Von Moritz Schäfer

Quelle: HNA

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