Hausener Verein lud zu einem Mitmach-Tag ein

Kinder entfachten Steinzeit-Feuer

IngoSchuster

Hausen. Bereits zum vierten Mal veranstalten die Steinzeitfreunde Hausen ihr jährliches Treffen. Der zwölfköpfige Verein hat dabei wieder Einiges auf die Beine gestellt.

Auf dem Areal neben dem Hausener Sportplatz konnten die vielen Gäste verschiedene steinzeitliche Stationen bestaunen. An einer Station konnten sich die Besucher beim Feuermachen ohne technische Mittel versuchen, besonders die Kinder hatten viel Spaß daran. Unter kräftiger Mitwirkung der Eltern wurde so manches Stück Holz zum Glühen gebracht.

Experte für die Zeit

Der Steinzeitexperte Georg Blumenauer aus Riebelsdorf präsentierte eine kleine Ausstellung von in der Region gefundenen Exponaten – einige davon waren Nachbildung. Dazu gehörten ein Faustkeil und die Spitze einer Lanze, beide sind zwischen 150 000 und 400 000 Jahre alt. Zudem waren Sichel und eine Steinaxt aus Jungsteinzeit (5000 Jahre vor Christus) zu sehen.

Unterstützt wird der Hausener Verein vom Alpenüberquerer Ingo Schuster. Schuster indes zeigte dem staunenden Publikum, wie man mit einfachen Mitteln ein Feuer entzündete oder mit einer steinzeitlichen Bohrmaschine schnell und gewandt gute Ergebnisse erzielen konnte.

Die Steinzeitfreunde möchten aber auch eine Botschaft transportieren. Mit ihren Veranstaltungen und Wanderungen zu den Fundstellen am Birket möchte der Verein erreichen, das das Thema Steinzeit lebendig bleibt und nicht in Vergessenheit gerät.

Natürlich wurde Kulinarisches aus der Steinzeit serviert. Mammut-Blut und Mammut-Fladen erfreute die Gaumen der Besucher, gekrönt von einem guten Schluck Feuerwasser.

Von Harald Becker

Quelle: HNA

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