Sponsorenlauf des Kindergartens Kleiner Regenbogen für Flutopfer in Pakistan

Kinder helfen Kindern

Auf geht‘s: Die Minis vom Ippinghäuser Kindergarten beteiligten sich an einem Sponsorenlauf für die Flutopfer in Pakistan. Mit dabei auch Dekan Gernot Gerlach und Patrick Bossaerts vom TSV. Foto: zih

IPPINGHAUSEN. Vielleicht war es Zufall, dass auf dem roten Pullover des vierjährigen Moritz das Abzeichen mit dem springenden Pferdes aufgenäht war. Markenzeichen einer italienischen Autofirma, in deren roten Rennwagen Michael Schumacher mehrfach Formel 1-Weltmeister wurde. Und so wie „Schumi“ auf den Grand Prix-Pisten drehte auch Moritz auf dem Weg neben dem Evangelischen Kindergarten (KiGa) Kleiner Regenbogen im Wolfhager Stadtteil Ippinghausen am Freitagvormittag auf dem abgesteckten 100-Meter-Kurs eine Runde nach der anderen. Insgesamt 39 an der Zahl. Er war damit bei den Jungens Rekordhalter. Die Ferrarifarbe Rot ihrer Trainingsjacke schien auch für die ein Jahr ältere Lilly Turbosymbol zu haben. Denn mit 37 Runden war sie das ausdauernste Regenbogenmädchen an diesem für die Kindergartenkinder aufregenden Tages. Denn das Laufen war vordergründig nicht Teil der KiGa-Sport- und Bewegungsaktivitäten, sondern diente einem guten Zweck.

Dekan machte mit

Der Kindergarten in der Weidelsburggemeinde unter kirchlicher Trägerschaft und Leitung von Nicole Schaub veranstaltete nämlich einen Sponsorenlauf zugunsten der Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan. Von den derzeit 43 kleinen Regenbogenkindern machten 37 mit. Zudem Dr. Gernot Gerlach, Dekan des Evangelischen Kirchenkreises Wolfhagen, sowie Patrick Bossaerts vom TSV Ippinghausen.

Über 1000 Euro Erlös

Für jede gelaufene Runde hatten im Vorfeld Papa oder Mama, Opa oder Oma, Freunde und Bekannte sich bereit erklärt, dafür einen Geldbetrag zu bezahlen. Aufgestockt durch den Verkaufserlös von ebenfalls gespendeten Kaffee und Kuchen. Insgesamt kam so die stolze Summe von 1048,50 Euro zusammen, mit denen vor allem betroffene pakistanische Kinder unterstützt werden. Schon Wochen vor dem Sponsorenlauf hatten Nicole Schaub und ihre Mitarbeiter mit den Mädchen und Jungen im Kindergarten die Flutkatastrophe in dem asiatischen Land thematisiert.

Dazu hatten die Kinder auch Wünsche auf Zettel schreiben lassen, die an einer großen Pinwand nachzulesen waren.

Felix (5) wünschte sich, dass die pakistanischen Kinder immer genug zu essen und trinken haben. Lea (6), dass sie wieder gesund werden und bleiben. Und auf der Wunschliste von Lucas (4) stand, dass das zerstörende Wasser schnell wieder weggeht und nie mehr wiederkommt. (zih)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare