Kinderferienspiele in Fritzlar: 80 Kinder hatten jede Menge Spaß

Zuwachs für den Obstgarten: Zusammen mit den Kindern pflanzte Bürgermeister Hartmut Spogat einen Apfelbaum. Bei den Kinderferienspielen in Fritzlar gab es zwei spannende Wochen für 80 Kinder. Fotos: Zerhau 

Fritzlar. Die Kinderferienspiele in Fritzlar sind eigentlich ein alter Hut, der aber nicht aus der Mode zu kommen scheint und immer noch gern getragen wird. Zwei Wochen lang ging es auf dem städtischen Grundstück in der Ederau richtig rund.

Das Team um Stadtjugendpfleger Helmut Stallmann mit Heidi Fiedler, Gisela (Gisi) Nachbar, Regina Gottschalk-Waage, Ulf Schlotthauer, Alexander Appelhans und Franz Schroll hatte zwar alle Hände voll zu tun, aber auch viel Spaß mit den Jungen und Mädchen. Sie hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet.

So wurden die Arbeiten am Baumhaus weitergeführt, eine Dachterrasse am Bauwagen errichtet, Kartoffeln wurden geerntet, Obststräucher gepflanzt, Hühner und Meerschweinchen wurden betreut, im selbst gebauten Backofen leckere Kuchen und verschiedene Brotsorten gebacken. Bei Bastelarbeiten wurden Figuren und Gesichtsmasken aus Gips hergestellt und die Kinder durften bei der Herstellung der Mittagskost Chefköchin Gisela Nachbarn, von den Kindern liebevoll nur Gisi genannt, mithelfen.

Besonders gefreut hatten sich die Kinder samt Betreuerteam über eine große Portion Forellen, die von der Fischzuchtanlage Rameil spendiert wurde. Natürlich gab es auch Ausflüge ins benachbarte Erderauen-Erlebnisbad, wo einige Kinder schwimmen lernten und ihr Schwimmabzeichen machten.

Am Abschlusstag stattete Bürgermeister Hartmut Spogat den Kindern einen Besuch ab und pflanzte mit ihnen im Obstgarten einen Klarapfel. Eine frühe Sorte, wie der Stadtjugendpfleger sagte, damit die Kinder im kommenden Jahr schon davon probieren können, sofern der kleine Baum schon Früchte tragen sollte. Danach ging es mit einer Gruppe noch zum Goldwaschen an die Eder.

Die Kosten für eine Woche Ferienspiele inklusive warmer Mittagsverpflegung liegen seit Jahren bei 35 Euro und werden nach wie vor von der Stadt bezuschusst.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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