Kindergarten in Oberelsungen feierte sein 20-jähriges Bestehen mit Kommers

+
Kathrin Baake war das erste Kind im Kindergarten.

Oberelsungen. Zwei Gründe gab es für die jetzt in Breuna lebende Kathrin Baake, wieder einmal in ihre Heimat Oberelsungen zu kommen. Einmal wollte die 25-jährige Technische Redakteurin zusammen mit ihrem fünf Jahre alten Patenkind Finley, der den örtlichen Kindergarten (Kiga) Abenteuerland besucht, den 20. Geburtstag der städtischen Betreuungs- und Bildungseinrichtung feiern.

Zudem zog es Kathrin Baake natürlich an den Ort ihrer Kindheit zurück. Denn sie war, damals drei Jahre alt, das erste angemeldete Abenteuerland-Kind. „Angefangen“, so erinnert sie sich, „hat es im ehemaligen Vereinsraum in der Oberelsunger Mehrzweckhalle. Nach Fertigstellung des etwas futuristischen neuen Kindergartens nur einen Steinwurf weit entfernt von der Mehrzweckhalle und der einstigen Grundschule war der Umzug ein ganz aufregender Tag. Wir Kinder, damals etwa 15, halfen kräftig mit und transportierten Spielsachen.“

Natürlich traf Kathrin Baake beim Geburtstagsfest ehemalige Weggefährten als auch Erzieherinnen. Allen voran Christa Verch, die nach einer 16-jährigen Tätigkeit im Zierenberger Kindergarten von Anfang an bis heute die Leitung des Oberelsunger Abenteuerlandes übernahm.

Ihr zur Seite standen damals zwei Kolleginnen. Aktuell werden im Oberelsunger Kindergarten 40 Mädchen und Jungen von fünf Erzieherinnen und einer Praktikantin betreut. Bürgermeister Stefan Denn: „Insgesamt gibt es in der Stadt Zierenberg drei Kindergärten mit 190 Kindern in zehn Gruppen, um die sich 23 Erzieherinnen kümmern.“

Das Fest zum 20-jährigen Bestehen begann mit einem kleinen Kommers in der Mehrzweckhalle, musikalisch mitgestaltet vom Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde. Ortsvorsteher Rüdiger Umbach ließ dabei in Momentaufnahmen noch einmal die Entstehungsgeschichte des Kindergartens Revue passieren, der fast die 1300-Seelen-Gemeinde in zwei gegnerische Lager gespaltet hätte.

Denn der geplante Standort war bis dahin der Elsinger Festplatz. Rüdiger Umbach: „Letztlich konnten aber die einstigen Gegner von der Richtigkeit der Standortwahl überzeugt werden.“

Im Mittelpunkt des kleinen Festaktes in der prall gefüllten Mehrzweckhalle standen natürlich die Kiga-Kinder, die mit einem Schäfchen- und Tüchertanz die Besucher auf das bunte Treiben im und rund um das Abenteuerland einstimmten. Dort gab es auf vielen Spiel- und Spaßstationen Mitmachaktionen für Jung und Alt. Es gab durch die örtliche Feuerwehr aber auch Wissenswertes über den Brandschutz zu erfahren, oder man konnte bei einer Trommeltruppe die Handhabung der Schlaginstrumente erlernen.

Zudem hatte der Kiga-Förderverein eine Tombola organisiert. (zih)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare