Kindergarten Zierenberg eröffnet weiteres Gebäude für 24 Mädchen und Jungen

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Freude: Anneliese Stricker, Stefan Denn und Inga Axel im neuen Kita-Gebäude.

Zierenberg. Die kleine Inga Axel kann es gar nicht mehr abwarten, bis auch sie endlich in den neuen Räumen des Zierenberger Kindergartens KIT.Z spielen darf. Zu verlockend ist das Spielgerät mit Rutsche, das die Gruppenräume in den einstigen Gemächern von Stadtjugendpflege und Stadtbücherei krönt.

Lange muss sie nicht mehr warten, denn schon bald wird sie zwei Jahre alt und zählt dann zu den Kindern, denen die am Freitag eröffnete Außenstelle des benachbarten Kindergartens vorbehalten ist.

Das Haupthaus sei aus allen Nähten geplatzt, sagt Bürgermeister Stefan Denn, der sich daher gemeinsam mit seinem Team und den Mitarbeiterinnen des Kindergartens gern dieser „Herkulesaufgabe“ gestellt hätte. Zwischenwände wurden herausgerissen, aus dem ehemaligen Büro der Stadtjugendpflegerin wurde ein Waschraum mit angrenzender Küche.

Die winzigen Stühle und Tische in den Gruppenräumen warten nun auf die 24 Jungen und Mädchen, die ab heute hier den Vormittag verbringen werden, während Mama und Papa zur Arbeit gehen. Bald schon soll auch eine Tagesbetreuung angeboten werden, dann stehen im hübschen Sozialraum Schlafmöglichkeiten bereit und vielleicht hat sich bis dahin auch der Innenhof in ein kleines Spielparadies verwandelt. Für die Umgestaltung war kein Geld mehr übrig, der Ausbau der neuen Räume hatte bereits rund 150.000 Euro verschlungen. Daher hofft Kindergartenleiterin Anneliese Stricker nun auf Spenden, damit die Kinder künftig auch den Hof zum Spielen nutzen können.

Für eine adäquate Ausstattung mit Kletterhäuschen, Schaukel, einem kleinen Sandkasten, Sitzgelegenheiten, sowie dem erforderlichen Unterbau mit Schotter und Fallschutz werden mindestens 15.000 Euro benötigt. „Es war höchste Zeit, dass wir mehr Platz bekommen“, sagt Stricker. Der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder ab zwei Jahren steige stetig, über den Neuanfang freue sie sich sehr. An der Tatsache, dass die Stadt dem seit 1. August vergangenen Jahres bestehenden gesetzlichen Anspruch auf Betreuungsplätze für Kinder ab dem vollendet ersten Lebensjahr nicht gerecht werden kann, ändert das aber nichts. „Die Eröffnung der neuen Räume ist ein großer Schritt in die Richtige Richtung, nun müssen wir uns Gedanken machen, wo künftig die Kleinsten ab einem Jahr betreut werden.“

Vorstellbar sei eine Kooperation mit der DRK-Krabbelgruppe, die ebenfalls im Bürgerhaus untergebracht ist. Hier fühlt sich aktuell auch die kleine Inga Axel wohl, die es gar nicht abwarten kann, schon bald Tag für Tag die kleine Rutsche in der KIT.Z-Außenstelle zu erobern.

Von Sascha Hoffmann

Quelle: HNA

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