Emilia, Angelina Victoria und Josha

Erste Babys im Wolfhager Land: Kindersegen am 2. Januar

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Glückliche Eltern, gesunde Babys: (von links) Natalie und Viktor Kister mit Angelina Victoria aus Korbach, Annika Bandurski und Florian Heinecke mit Josha aus Zierenberg und Natalia und Mikhail Trukhin mit Emilia aus Bad Emstal.

Wolfhagen. Ein echtes Neujahrsbaby, also eines, das am ersten Tag des Jahres geboren wurde, hatte die Kreisklinik Wolfhagen nicht zu vermelden. Doch am 2. Januar ging es dann Schlag auf Schlag. Vier Kinder wurden am Mittwoch als neue Erdenbürger begrüßt.

Emilia machte den Anfang. Am Mittwochmorgen um 3.37 Uhr erblickte sie das Licht der Welt. Für seine Eltern Natalia (29) und Mikhail Trukhin (30) aus Bad Emstal ist das Mädchen das zweite Kind. Wenn es in wenigen Tagen nach Hause kommt, wartet dort schon sein fast dreijähriger Bruder.

Nur eine Stunde Pause

Nach der Geburt der kleinen Emilia ging es im Kreißsaal nebenan ebenfalls turbulent zu; Angelina Victoria drängte auf die Welt – etwas früher als geplant. Beide Entbindungen lagen nur eine knappe Stunde auseinander. Ihre Kollegin Astrid Friedrich habe sicherlich eine Menge zu tun gehabt, sagt Hebamme Monika Machmur. „Es ist ein Erlebnis fürs Leben“, beschreibt Natalie Kister (26) den Moment der Geburt und lächelt ihren Mann Viktor (27) an, der überglücklich die wenige Stunden alte Angelina Victoria im Arm hält. Für das Paar aus Korbach ist es das erste Kind.

Auch Annika Bandurski (25) und Florian Heinecke (29) aus Zierenberg strahlen beim Anblick ihres Josha übers ganze Gesicht. Sie hielten ihren Sohn erstmals um 9.38 Uhr im Arm. Josha sollte eigentlich erst Ende Januar das Familienglück der beiden perfekt machen. „So ganz haben wir es noch nicht realisiert“, sagt der stolze Vater.

Alle drei Väter haben es sich nicht nehmen lassen, ihre Partnerinnen in den Kreißsaal zu begleiten und die Geburt ihres Nachwuchses miterlebt. „Nicht dabei zu sein, wenn das eigene Kind geboren wird, wäre der größte Schwachsinn des Lebens“, meint Mikhail Trukhin. Dieser Moment sei einzigartig. Man wisse nicht, wie das Kind aussehen werde. Und plötzlich sei es dann da.

Am späten Nachmittag wurden dann das vierte Kind an diesem Tag geboren. Vier Geburten an einem Tag seien schon überdurchschnittlich viel, sagt Hebamme Machmur. Statistisch gesehen gab es im Jahr 2012 pro Tag 0,7 Geburten. Und das ist ein Spitzenwert.

Denn im alten Jahr wurden 256 Mädchen und Jungen in der Kreisklinik geboren. Das ist deutlich mehr als in den zurückliegenden Jahren. In den vergangenen zehn Jahren waren die Zahlen lediglich 2005 (261 Kinder) und 2002 (272 Kinder) größer. Und vielleicht haben Josha, Angelina Victoria und Emilia am Mittwoch noch Gesellschaft bekommen. Denn zwei Frauen seien am Nachmittag kurz vor der Niederkunft gewesen, so Machmur.

Quelle: HNA

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