Sieben Musikgruppen der König-Heinrich-Schule gaben ein Adventskonzert

Kirche als würdige Bühne

Eindrucksvolle Kulisse: Der Oberstufenchor mit einem temperamentvollen Vortrag des Gospelsongs „Praise His Holy Name“. Fotos: Auerbach

Fritzlar. Draußen war es bitterkalt – aber in der evangelischen Stadtkirche in Fritzlar konnte man am Dienstagabend rote Wangen, glänzende Augen und ein quirliges Treiben beobachten. 200 Schüler der sieben Musikgruppen der König-Heinrich-Schule bereiteten sich im Altarraum und auf der Orgelempore für die zweite Aufführung des Adventskonzerts vor. Das erste Konzert hatte bereits ein Tag zuvor stattgefunden.

Ruhe kehrte ein, als die Junioren der Bläserklasse 5a das Podium betraten. Sie bewiesen mit „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und zwei anderen Musikstücken, dass sie in kurzer Zeit schon ein beachtliches Niveau erreicht haben. Dazwischen sprach Claus-Hartwig Otto, der stellvertretende Schulleiter zu den Zuhörern und empfahl ihnen: „Lassen sie sich von dem wunderbaren Reigen an Weihnachtsliedern bezaubern.“

Mit zarten Mädchenstimmen und schwungvoll und dynamisch sang der Unterstufenchor „Kling, Glöckchen“ und zwei andere Lieder. Die Chor-i-Feen, ein gemischter Chor und die Bläserklasse 6b trugen „Kumbaya“ vor. Unter romantischem Kerzenlicht folgte vom Chor mehrstimmig und innig gesungen „One Candle Lights The Way“. Von Tatjana Vogel am Klavier begleitet, glänzten die Jungen und Mädchen des großen Oberstufenchors mit einem temperamentvollen Vortrag des Gospelsongs „Praise His Holy Name“.

Beeindruckende Darbietung

Neben den Bläserklassen 5a und 6b ist das Sinfonische Blasorchester das instrumentale Zugpferd der Schule. Seine musikalische Ausdruckskraft, war in Gustav Holsts „First Suite in Eb“ zu hören. Klasse, wie die Verschiedenartigkeit der drei Sätze mal subtil, mal kraftvoll und mit prächtigen Klangsteigerungen herausgearbeitet wurde.

Einen schönen Kontrapunkt setzte mit zarten Tonfolgen das Ensemble Flöten im Quadrat. Vier Mädchen bliesen mit warmem Timbre das Adagio/Allegro aus G. Ph. Telemanns „Concerto F-Dur“ und die Melodie „Tango für Elise“.

Zum Höhepunkt des Konzerts wurde Ludwig van Beethovens „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre“. Von der festlichen Klanggestaltung des Oberstufenchors und des Sinfonischen Blasorchesters war das Publikum beeindruckt.

Kräftiger Applaus und das gemeinsam gesungene Lied „O Tannenbaum“ bildete den Abschluss des stimmungsvollen Konzerts in der Stadtkirche.

Von Michael Auerbach

Quelle: HNA

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