Kirchspiel Zimmersrode-Bischhausen-Gilsa-Römersberg steht fest

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Der Kirchenvorstand wächst: Nun sind es bereits 28 Mitglieder. In der Mitte hinten: Dekan Dr. Helmut Umbach und vorne mit Kerze Pfarrerin Jana Kreft, die die Gemeinde am Sonntag verlassen hat.

Zimmersrode. Lange haben sie gerungen, nun feierten sie den Erfolg: Das neue Kirchspiel Zimmersrode-Bischhausen-Gilsa-Römersberg steht.

Damit sei die pfarramtliche Versorgung gesichert, betonte Dekan Dr. Helmut Umbach gegenüber den nun 28 Kirchenvorstehern im Gemeindehaus in Zimmersrode.

Und das trotz der Tatsache, dass dieser neue Zusammenschluss zunächst einmal ohne eigenen Pfarrer auskommen muss, nachdem Pfarrerin Jana Kreft am Sonntag die Kirchengemeinde Zimmersrode verlassen hatte.

Diakon Helmut Umbach hatte keine guten Nachrichten, was die Nachfolge angeht: Frühestens im November könne er eine neue Besetzung der Stelle zusichern, sagte er. Er werde sich aber bemühen, einen der acht freien Pfarrer vom Vorteil des Landlebens zu überzeugen, versicherte Umbach schmunzelnd.

Und so soll die Übergangslösung aussehen: Pfarrer Dr. Daniel Bormuth aus Bad Zwesten wird die Amtshandlungen in Zimmersrode und Römersberg versehen. Pfarrer Michael Dieling aus Jesberg übernimmt die Vertretung in Bischhausen und Gilsa.

Darüberhinaus wird Dieling auch die Geschäftsführung übernehmen. Keine leichte Aufgabe, denn die finanzielle Situation bleibt ungeklärt. Da Römersberg immer noch zum Gesamtverband des Kirchspiels Bad Zwesten-Niederuff gehört, ist auch noch nicht geregelt, welche Ausgaben des neuen Kirchspiels mitgetragen werden müssen.

Außerdem gibt es derzeit noch keinen Namen für den Zusammenschluss der vier Gemeinden. Die Frage, wie die Verwaltung geregelt werden soll, will der Dekan dem neuen Pfarrer überlassen.

Bei den nun anstehenden Ostergottesdiensten hat Helmut Umbach gleich einige Termine übernommen, damit die Kirchenvorstände wenigstens gemeinsame Abendmahlsfeiern anbieten können. (zeb)

Quelle: HNA

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