Stadtverordnete stimmten den Vorschlägen des Magistrats für den Neubau zu

Kita am Roten Rain kommt

Martin Hannappel (SPD)

Fritzlar. Im Wohngebiet Roter Rain III, direkt an der A 49, wird die neue Fritzlarer Kindertagesstätte für knapp 1,6 Mio. Euro gebaut. Träger wird die katholische Kirchengemeinde St. Peter sein, deren Kita St. Josef am Domplatz zu klein geworden ist und geschlossen werden soll.

Diese Plänen billigten die Fritzlarer Stadtverordneten am Donnerstagabend ohne Gegenstimmen. Lediglich drei SPD-Stadtverordnete enthielten sich in Sachen Entwurfsplanung und vorzeitigem Baubeginn der Stimme.

Mit diesen Beschlüssen reagiert die Stadt auf den gestiegenen Bedarf an Kita-Plätzen und schafft die Vorausetzungen für weitere Krippenplätze, in denen Kinder unter drei Jahren betreut werden können.

Es habe Kritik gegeben an dem Standort in der Peripherie Fritzlars, sagte für die SPD-Fraktion Martin Hannappel. Doch sei eine neue Kita in der Innenstadt zum einen zu teuer, zum anderen nur schwer realisierbar gewesen. Jetzt bekomme man eine moderne Einrichtung mit naturnahem Außenbereich, die auch bei Bedarf erweitert werden könne. Man habe in der Fraktion intensiv das Für und Wider diskutiert und abgewogen, mit dem Ergebnis, dass die SPD zustimmen werde. Für B90/Die Grünen betonte Peter Kuttelwascher, dass für das große Neubaugebiet Roter Rain die Gefahr bestehe, zu einer reinen Schlafstadt zu werden, ohne jegliche Infrastruktur.

Dort wohnten immerhin 1000 Menschen, und die Anzahl der Kinder liege bei 50 bis 60, von denen viele die Kita besuchen werden. „Der Bedarf ist groß an solchen Angeboten“, sagte er und verwies darauf, dass es in der Innenstadt weitere Kindergärten gebe.

Bürgermeister Hartmut Spogat wies in seiner ersten Parlamentssitzung darauf hin, dass intensiv diskutiert und informiert worden sei.

Von Ulrike Lange-Michael

Quelle: HNA

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