Kita-Streik: Eltern in Zierenberg kriegen 74,50 Euro zurück

Zierenberg. Über die Bauarbeiten am neuen Zierenberger Bahntunnel sprachen die Stadtverordneten am Montagabend nur am Rande.

Auf der Tagesordnung stand ein Beschlussvorschlag, dass die Erdmassen nicht für Vorhaben in der Stadt geeignet seien. Dies wollten die Parlamentarier aber nicht beschließen. Mehrere Möglichkeiten, wie sich das Aushubmaterial wirtschaftlich und nachhaltig nutzen lässt, waren bereits vor Beginn der Bauarbeiten geprüft worden. Unter anderem war diskutiert worden, ob ein Teilstück des Radweges R4 als Rad- und Gehweg ausgebaut werden könnte. Auch eine Multifunktionsfläche hinter dem Zierenberger Feuerwehrhaus war Thema. Beide Projekte wurden jedoch als nicht wirtschaftlich bewertet.

Schon in den Ausschüssen war besprochen worden, das Thema nicht an diesem Tag zu besprechen. „Wir sollten uns ein Hintertürchen offen lassen, denn die Fakten können sich ändern“, sagte Gerhard Liese (SPD). Einstimmig wurde der Punkt verschoben.

Baubeginn des neuen Jugendhauses in Zierenberg soll bereits in der kommenden Woche sein, sagte Bürgermeister Stefan Denn. Die Baugenehmigungen liegen vor. Noch vor Weihnachten soll die Bodenplatte liegen, sofern es die Witterung zulassen.

Für den geplanten Windpark Escheberg sind die Verträge unterschrieben, so Denn. „Formal ist alles in trockenen Tüchern.“ Es stehen allerdings noch einige Gespräche mit Verkehrsbehörden aus, denn die Windkraftanlagen betreffen auch Sichtpunkte des Kassel Airport.

Entschieden hat der Magistrat der Stadt, dass Eltern für die Zeit des Kita-Streiks Geld zurück bekommen. 74,50 Euro für den Monat sind es, so Denn. Etwas mehr als 10.000 Euro seien das für 140 Eltern. (ren)

Quelle: HNA

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