Kläranlage kein Grund für Fischsterben in der Zierenberger Warme:

Zierenberg. Bis zu 500 Forellen sind in der Warme in Zierenberg verendet (HNA berichtete). Der Angelsportverein vermutete, dass die nahe Kläranlage der Grund dafür sein könnte.

„Dem ist aber nicht so", betonte Zierenbergs Bürgermeister Stefan Denn (SPD) am Montagabend bei der Sitzung der Stadtverordneten in Oberelsungen.

Sowohl die Polizei als auch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Kassel seien aktiv geworden, sagte Denn. Es seien „keine erhöhten Werte durch die Kläranlage“ festgestellt worden, betonte der Bürgermeister. Das bestätigt Harald Kühlborn, Sprecher des Landkreises. Die Untere Naturschutzbehörde hatte empfohlen, eine Untersuchung vorzunehmen. „Anhand der Ergebnisse kann man die Kläranlage als Verursacher ausschließen“, sagte Kühlborn. Ein Labor aus Söhrewald hatte die Proben ausgewertet.

Warum Hunderte der Tiere sterben mussten, ist nicht endgültig geklärt. Ein natürlicher Grund wäre möglich, sagte Kühlborn. Aufgrund des trockenen Frühjahrs führe die Warme nicht viel Wasser, hinzu komme die Hitze. Dies könnte das Sterben verursacht haben.

Wäre beispielsweise eine Gülleausbringung schuld am Tiersterben gewesen, hätte man nach einem Verursacher gesucht. Für den Landkreis ist der Fall damit abgeschlossen.

Lesen Sie dazu auch:

- Fischsterben: Bis zu 500 Forellen verenden in der Zierenberger Warme

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare