Die Chorvereinigung Caßdorf feierte ihr Jubiläum mit einem Liederabend

Klangvoll seit 150 Jahren

Ehrungen bei der Chorvereinigung Caßdorf: von links Vorsitzender Karl-Heinz Vogt, Herbert und Margarete Pscholowski, Annemarie Jungmann und Ulrike Goethner. Foto: Kasiewicz

Caßdorf. „Singen, klingen, Freude bringen“ – mit diesem Chorsatz eröffnete die Chorvereinigung Caßdorf den Liederabend zu ihrem 150-jährigen Bestehen. Das Lied hätte wohl auch über der Geschichte des Vereins stehen können.

Die vielen Besucher der Geburtstagsfeier erlebten einige unterhaltsame Stunden beim Liederabend. Dazu waren nicht nur Mitglieder des Vereins gekommen, auch sechs benachbarte Chöre überbrachten Glückwünsche.

Aus Bismarcks Zeiten

Karl-Heinz Vogt, Vorsitzender der Chorvereinigung, gab in seiner Rede einen Einblick in die Geschichte des Vereins. Er spannte den Bogen vom Gründungsjahr 1862, den Zeiten Bismarcks, bis hin zum Zusammenschluss des ehemaligen Männergesangvereins mit dem Caßdorfer Kirchenchor Anfang der Jahrhundertwende.

Viele Mitstreiter in der langen Geschichte des Vereins seien es wert, erwähnt zu werden, sagte Vogt und erklärte: „Wir sind zu Recht stolz auf 150 Jahre Chorgesang in Caßdorf.“

Grußworte kamen unter anderem vom Homberger Bürgermeister Martin Wagner. Er betonte in seiner Rede die Bedeutung der Gesangvereine für die Erhaltung der Tradition und der Gemeinschaft. Auch der Vizepräsident des Mitteldeutschen Sängerbundes, Volker Bergmann, gratulierte.

Prägend für die Jubiläumsfeier war jedoch der Gesang, wie es sich für einen Chor gehört. Großen Beifall erntete der Männerchor der Chorvereinigung Holzhausen mit seinem Lied „Bajazzo“ unter der Leitung von Klaus Fabian.

Die Sänger des Gospelchors aus Caßdorf, an der Spitze Pfarrerin Heike Schneider, sorgten mit ihrem musikalischen Temperament für einen Höhepunkt. Der MGV Freudenthal/Pfaffenhausen brachte mit „Rock my Soul“ die Gäste im Saal in Stimmung.

Durch das Programm führte mit viel Humor Chorleiter Eckhard Böth. (red)

Quelle: HNA

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