Kulturscheune Fritzlar lädt ein zu ungewöhnlichen Theater- und Musikabenden

Mit dem Klappstuhl in der Hand

Sie freuen sich auf ihren Auftritt: Kim Siebeneicher, Lara Malek, Livia Netjes, Frauke Holzer, Andreas Paetsch, Felicia Malek und Giacomo Kerpen (hinten von links) sowie Friederike Holzer am Klavier und Aaron Wendelt im Sessel sind die Theatergruppe Treppe. Foto: Zerhau

Fritzlar. Wenn an einem möglichst warmen Frühlingsabend Menschen mit Klappstühlen und Sitzkissen unterm Arm in der Fritzlarer Altstadt unterwegs sind, dann ist mal wieder Klappstuhlabend in der Kulturscheune.

Der Verein Kulturscheune, der eine alte Zehntscheune aus dem 13. Jahrhundert (oder so) in der Flehmengasse 13 nach und nach als Spiel- und Veranstaltungsort nutzen will, möchte den Erfolg seines ersten Klappstuhl-Events im vergangenen Jahr gerne wiederholen. Damals kamen über 100 Besucher in den Innenhof vor die Scheune und genossen das Programm.

Für dieses Jahr sind zwei Klappstuhlabende geplant, am 4. und 5. Mai jeweils ab 19 Uhr. Gezeigt wird das Theaterstück „Das Gespenst von Canterville“ von Oscar Wilde von der Theatergruppe „Treppe“.

Vereinsaktivist Tom Abram und seine Lebensgefährtin Ulli Wandelt haben die neun Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Gruppe unterstützt, die schon jetzt ihr Herz der Bühnenwelt verschrieben haben.

Für den musikalischen Part der Abende sorgt Welf Kerner, „der sein Akkordeon völlig frei entfaltet“. Er zitiert den Musiker: „Am liebsten spiele ich mein Repertoire auswendig und gestalte es individuell nach dem jeweiligen Veranstaltungsort und Publikum, gerne auch an ungewöhnlichen Orten.“ Genau das richtige also für die Kulturscheune, ist Tom Abram überzeugt.

Für die Klappstuhl-Abende in Fritzlar kündigen die Veranstalter einen kunstvoll illuminierten Kulturhof vor der Scheune an.

Karten für die beiden Veranstaltungen gibt es zum Preis von 12 Euro (ermäßigt 8 Euro) im Vorverkauf bei Charisma, Nikolausstraße 6, und Ambiente, Marktplatz 21, in Fritzlar. • Informationen: www.kulturscheune-fritzlar.de (ula)

Quelle: HNA

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