Castingshow "My Move"

Kleine Berühmtheit: 15-jährige Melsungerin ist auf dem Sender Kika zu sehen

+
Hier hat alles angefangen: Vor drei Jahren hat sich Emily Illing das Tanzen in ihrem Kinderzimmer selbst beigebracht. Jetzt ist sie Mitglied bei der Tanz-Crew der Castingshow „My Move - Tanz deines Lebens“, die auf dem Sender Kika zu sehen ist. 

Röhrenfurth. Tennis, Turnen, Tanzen: Die drei Sportarten sind Emily Illings Leidenschaften. Mit Tanzen ist die 15-jährige Schülerin aus Röhrenfurt derzeit im Fernsehen zu sehen: bei „My Move – Tanz deines Lebens“.

Die Schülerin war eine von mehreren hundert Tänzern zwischen 13 und 16 Jahren aus Deutschland, die sich für die Castingshow beworben haben. Emily schaffte es mit sieben weiteren Tänzern ins Finale. Aus den Finalisten entstand die „My Move Dancecrew“. Sie durften an einem vierwöchigen Tanzkurs in Berlin teilnehmen und beim „N-Joy The Beach Festival“ in Büsum vor tausenden Zuschauern mit Iggy, dem Sänger der Band Lions Head, performen.

Doch bevor sich der Traum der 15-Jährigen erfüllt hat, kam eine anstrengende Zeit auf sie zu. Denn sie war die Einzige der Gruppe, die niemals eine Tanzstunde hatte. Emily hat sich das Tanzen vor drei Jahren selbst beigebracht. Ihr Stil: Ausdruckstanz.

„Das Musikvideo zu Sias Lied Chandelier hat mich zum Tanzen gebracht“, erzählt sie. Seither habe sie stundenlang in ihrem Kinderzimmer geübt. bis jede Bewegung perfekt saß. „Ich kann nicht aufhören, bis es nicht endlich klappt.“ Ihr Ehrgeiz zahlte sich aus: Problemlos springt die Schülerin in den Spagat, macht einen Bogengang vorwärts ohne sich mit den Händen abzustützen und hat stets ein Lächeln auf den Lippen.

Das hat auch die Jury in Berlin überzeugt, wo Emily vortanzte. Die Jury besteht aus der Choreografin Vio Kromer aus Pforzheim, die mit Shakira und Meghan Trainer tanzte, dem B-Boyer Lehmi und dem Sänger Iggy. „Die Jury gab mir Mut“, sagt sie. Vorher habe die Schülerin Zweifel gehabt, ob sie im Vergleich zu den anderen Tänzern gut genug sei. „Vio sagte mir, dass ich meinem Tanzstil gut ausübe.“

Gelenkig: Emily Illing aus Melsungen.

Während der vier Wochen tauchte die Schülerin in eine neue Welt ein. „Das hat mir gut gefallen.“ Die Crew wohnte mit einer Jugendbetreuerin in einer Wohnung in Berlin, weit weg von Zuhause. Heimweh war dabei nur zu Beginn ein Thema, versichert Emily.

Jeden Tag wurden die Jugendlichen in der WG und beim Tanztraining gefilmt. Das habe ihr aber nichts ausgemacht. Sie habe sich wohlgefühlt vor der Kamera, sagt Emily. Von Aufregung und Nervosität sei bei ihr keine Spur zu sehen gewesen. Auch vor dem großen Auftritt in Büsum habe sie kein Lampenfieber gehabt. „Ich hatte nur Angst, dass der Platz auf der Bühne nicht reicht“, sagt sie selbstsicher. „Und der Auftritt ging viel zu schnell vorbei.“

Den Tanzkurs habe sie so sehr genossen, dass sie sich vorstellen kann, aus ihrer Leidenschaft einen Beruf zu machen. „Tänzerin oder Choreografin zu werden, ist mein Plan“, sagt sie. Dafür möchte sie demnächst auch Tanzstunden nehmen. Bis dahin übt Emily weiter in ihrem Kinderzimmer, wo alles begann.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare