Kasseler Künstlerin Ira Atari trat im Falkenberger Krachgarten auf – Festival im März

Kleine Bühne, große Musik

Spaß und Organisation: von links Ina Langmann, Inez Bewernick, Miriam Fuchs und Lea Hassenpflug. Fotos: Neuhaus

Falkenberg. Ira Atari hat nicht zu viel versprochen: Mit ihrer Musik brachte sie 150 Electro-Begeisterte im Krachgarten zum Tanzen und hat dem Veranstaltungsort alle Ehre gemacht.

Am Wochenende spielte die Kasseler Musikkünstlerin erstmals in Falkenberg. Besuchern des Musikschutzgebietes ist sie bereits bekannt. „Hoffentlich kann ich dieses Jahr beim Musikschutzgebiet wieder dabei sein“, sagte sie im HNA-Gespräch. Ihre Musik beschreibt sie als elektronisch und berichtet, dass sie die Texte und die Melodien selbst schreibt und dabei viel aus ihrem Leben mit einbringt.

Für Musikschutzgebiet

Die Veranstaltung am Samstag sollte als Warmup (engl. aufwärmen) für das Musikschutzgebiet dienen, das vom 8. bis 10. Juni auf dem Festivalgelände Grünhof stattfindet.

Den Anfang machte das Duo Grafstrøm aus Leipzig. Sie freuten sich sehr, im Krachgarten in Falkenberg zu sein und bedankten sich bei den Leuten, die dieses Konzert im „Nirgendwo“ ermöglichten.

Das bestätigte auch Ira Atari, die im bürgerlichen Leben Ira Göbel heißt. Die Künstlerin begann schon mit 14 Jahren Musik zu machen und nahm Klavier- und später auch Gesangsunterricht. Bereits im Alter von 15 war sie verliebt in Musik und sich sicher, dass sie Klassisches Klavier in Kassel studieren möchte. Schon früher hatte sie zusammen mit Carsten Brocker, der in Dresden Jazz-Klavier studierte, eine Band, die aber aufgrund der verschiedenen Studienorte der Mitglieder aufgelöst werden musste.

Ohne Carsten Brocker

Im Jahr 2010 trafen sich die beiden wieder und machen seither gemeinsam Musik. Vergangenes Jahr beim Musikschutzgebiet stand sie aber allein auf der Bühne, da Brocker nicht dabei sein konnte.

• Termin: Die nächste Veranstaltung im Krachgarten ist am 17. März. Geboten wird ein Hardcorefestival mit acht Bands und Sängern. Einlass ist um 18 Uhr, Beginn um 19 Uhr. Bis 19 Uhr kostet der Eintritt 5 Euro, ab 19 Uhr 8 Euro.

Von Maryline Neuhaus

Quelle: HNA

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