Beim 15. Neuentaler Hähnewettkrähen gab’s zum Abschluss Leckeres vom Grill

Kleiner Hahn, große Klappe

Stolzes Federvieh: Links der Bantamhahn von Manfred Benzel aus Bad Wildungen-Braunau, daneben der holländische Zwerghahn von Ulrich Flor. Der schönste Hahn war Kalle, der Seidenhahn von Jule Simon aus Todenhausen (rechts). Links Jan Wiegand aus Trockenerfurth, der die Kräher zählen durfte, mit dem Siegerpokal. Fotos: Hebeler

Zimmersrode. Beim 15. Neuentaler Hähnewettkrähen, das immer am Fronleichnamstag stattfindet, bestätigte sich wieder: Die kleinen Hähne krähen am häufigsten.

Eine ganze Stunde lang zählten die Juroren, wie oft die 14 Kandidaten gekräht hatten. Der kleine Bantamhahn von Manfred Benzel aus Bad Wildungen-Braunau meldete sich ganze 108 Mal zu Wort. Nur der holländische Zwerghahn von Geflügelvereinsvorsitzendem Ulrich Flor erreichte mit 86 Krähern annähernd das Stimmvolumen des Siegers.

Doch würde es nach Schönheit gehen, so hätte Kalle gewonnen. Jule Simon aus Todenhausen war mit ihrem kuscheligen Liebling ebenfalls nach Zimmersrode gereist und erhielt einen Trostpreis für ihren fleißigen Seidenhahn.

Mit dem Krähen lote der Hahn sein Revier aus, erklärte Ulrich Flor. Der Wettbewerb mache einfach nur Spaß und sei Anlass, einen gemütlichen Nachmittag an der Geflügelzuchtanlage zu verbringen.

Der Wettbewerb diene weder Zuchtzwecken noch irgendwelchen Auswahlverfahren, versicherte Flor. Denn die leckeren Hähnchen, die die Gäste verspeisen durften, hingen schon am frühen Morgen zubereitet auf dem Spieß.

Von Helga Hebeler

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare