Weinfest im Stadtpark Alter Friedhof: Ein echtes kulinarisches Erlebnis

Ein kleiner Hessentag

Erlesene Tröpfchen: Anita Capitain (links) aus Welferode und Sabine Felber aus Homberg genossen die Vielfalt der ausgeschenkten Weinsorten. Foto: Ehl-von Unwerth

HOMBERG. Zum vierten Mal hieß es am Wochenende in der Kreisstadt: Es darf entkorkt werden. Ob Sonnenschein oder Gewitterschauer, das an den Hessentag erinnernde Weinfest im Stadtpark Alter Friedhof erwies sich einmal mehr als Besuchermagnet. An allen drei Tagen lockte die Veranstaltung zahlreiche Gäste zu einem geselligen Beisammensein mit schmackhafter Note.

Dafür sorgten Winzer aus dem Rheingau und der Pfalz sowie Anbieter aus der heimischen Region mit einem reichhaltigen Weinsortiment. Ob fruchtbetont oder herb-säuerlich, ob lieblich, samtig oder rassig: Vielfältig präsentierten sich die Geschmacksrichtungen des Rebensaftes. Über die Vorliebe für Riesling, Früh- oder Spätburgunder, Kerner, Silvaner oder Rotberger entschieden allein die Geschmacksnerven der Gäste – und die sprachen den edlen Tropfen ausgiebig zu.

Nahezu jeden Geschmack trafen auch die kulinarischen Köstlichkeiten. In der Beliebtheitsskala weit vorn lagen Speck- und Flammkuchen sowie die „Mühlhäuser Goldklümpchen“: „Die sind einfach ein Gedicht“, schwärmte Leckermäulchen Irmel Grass über die erntefrischen, in der Pfanne gebratenen und mit Schmand servierten Miniatur-Kartoffeln.

Passend zum Gaumenkitzel präsentierte die Stadt Homberg als Veranstalter zudem einen abwechslungsreichen Ohrenschmaus: Im umfangreichen Musikprogramm begleiteten Volksmusik und Märsche, Schlager, Operetten- und Musicalmelodien sowie Swing, Pop und handfester Rock´n´Roll die feucht-fröhliche Veranstaltung.

Von Sigrid Ehl-von Unwerth

Quelle: HNA

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