Altarkreuz der katholischen Kirchengemeinde St. Maria restauriert

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Wieder zurück: Das wertvolle mit Kristallsteinen besetzte Altarkreuz kann nach aufwändiger Restauration wieder an seinen Platz in der katholischen Kirche Sankt Marien Wolfhagen installiert werden. Darüber freuen sich (von links) Pfarrer Marek Prus, Martin Knapp, Küsterin Silvia Treschhaus und Gemeindeassistent Jean-Marie Wenigenrath.

Wolfhagen. Freudentag für die Christen der katholischen Kirchengemeinde Sankt Maria: Nach neunjähriger Vakanz kehrte das wertvolle mit Kristallsteinen verzierte Altarkreuz nach aufwändigen Restaurierungsarbeiten zurück in das Gotteshaus.

Während eines feierlichen Fest- und Dankgottesdienstes wurde das Kreuz von Gemeindepfarrer Marek Prus geweiht und soll bis zum ersten Adventssonntag wieder an seinem ursprünglichen Platz über dem Altar hängen. Das Kreuz erhielt die Wolfhager katholische Kirchengemeinde anlässlich der Einweihung ihres neuen Gotteshauses am 16. Oktober 1966 vom damaligen Fuldaer Bischof Adolf Bolte zum Geschenk.

Bis 2003 bildete es über dem Altar hängend in Verlängerung von der Marienstatue und dem Altar zum Tabernakel mit das Zentrum jeder Eucharistiefeier. Doch vom nagenden Zahn der Zeit blieb das Kreuz nicht verschont. Ein faustgroßer Kristallstein löste sich, fiel zu Boden, so dass man sich aus Sicherheitsgründen entschloss, das Kreuz abzuhängen. Seitdem gab es ein vom ehemaligen Gemeindepfarrer Klaus Nientiedt ausgeliehenes Holzkreuz.

Die neunjährige Abwesenheit des wertvollen Kristallkreuzes hatte finanzielle Gründe. Durch Spenden und aus Eigenmitteln konnte man den Paderborner Künstler, Restaurator und sakralen Goldschmied Bernd Cassau beauftragen, das Altarkreuz als Symbol für Jesus Christus mit seinen vielen einzelnen Elementen sowie den 160 Kristallsteinen, von denen 18 neue eingesetzt werden mussten, zu restaurieren. Die Gesamtkosten der Restauration schlugen mit 3300 Euro zu Buche. (zih)

Quelle: HNA

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