Klinik Wolfhagen: Noch kein Chefarzt für die Abteilung Innere Medizin gefunden

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Auf der Suche nach Führungspersonal: Für die Abteilung Innere Medizin der Wolfhager Klinik ist noch immer kein Chefarzt gefunden worden.

Wolfhagen. Noch immer ist die Chefarztstelle der Inneren Abteilung in der Wolfhager Kreisklinik nicht besetzt, nachdem sich Dr. Norbert Krauss Ende April verabschiedet hatte.

Seinerzeit erklärte der Betreiber, die Gesundheit Nordhessen Holding (GNH), dass es Bewerber gäbe und dass das Bewerbungsverfahren in vollem Gang sei.

Jetzt, fast vier Monate später, hat sich an dieser Aussage nichts geändert: „Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen“, sagt GNH-Pressesprecherin Heidrun Koskowski. Die Geschäftsleitung sei jedoch optimistisch, dass die Stelle bald besetzt sein werde. Einen Zeitpunkt nannte Koskowski nicht. Gerüchte, dass sich die Neubesetzung durch den Wechsel an der Spitze der GNH verzögert, könne sie nicht bestätigen. Der Vertrag von Vorstandschef Dr. Gerhard M. Sontheimer läuft Ende März 2015 aus, der Posten soll bis Ende 2014 neu besetzt werden

Ähnlich zäh gestaltete sich schon die Suche nach dem Chef der Chirurgie. Nach 20 Monaten konnte Dr. Hatim Kanaaneh endlich für den Posten gewonnen werden. Er beerbte Dr. Peter-Josef Frings, der nach 22 Jahren als Chefarzt an der Wolfhager Kreisklinik in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Für die Versorgung der Patienten habe die vakante Chefarztstelle keine Nachteile, sagt Dr. Matthias Hughes, der gemeinsam mit dem ehemaligen Chefarzt Dr. Hans-Joachim Griesche tageweise auf der Inneren Abteilung aushilft. Die beiden unterstützen Oberarzt André Raum, der die Abteilung Innere Medizin kommissarisch leitet, vor allem bei endoskopischen Eingriffen. „Die Zusammenarbeit klappt gut“, so Hughes, einst Leitender Oberarzt der Inneren in Wolfhagen und nach Griesches Verabschiedung kommissarischer Chefarzt.

Dies sieht man auch bei der GNH so. „Die Patienten sind bestmöglich versorgt“, so die Pressesprecherin. Seit einigen Wochen habe Oberarzt André Raum von der Kassenärztlichen Vereinigung sogar eine Zulassung für ambulante Eingriffe erhalten.

Von Bea Ricken

Quelle: HNA

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