Klosterzellen mit Komfort: B. Braun baut Hotel für Tagungsgäste

Langgestreckt und schlicht: Auf 135 Meter erstreckt sich das knapp 16 Meter breite Tagungshotel mit seinen 135 Zimmern. Dabei wird die Mauer, die das einstige Zisterzienserinnenkloster umgab, ins Gebäude integriert. Entwurf : Störmer

Altmorschen. Die Schlichtheit eines Klosters verbunden mit modernstem Komfort – dieses Konzept des Hamburger Architekten Jan Störmer für das Tagungshotel auf dem Gelände des Klosters Haydau in Altmorschen hatte die B. Braun AG beim Wettbewerb Ende 2009 überzeugt.

Nun wird im Mai mit dem 20 Millionen Euro teuren Bau begonnen. Im Spätsommer 2012 soll das Haus fertig sein. Bauherr ist die B.Braun Medical AB

Das Restaurant: Weiß kombiniert mit dunklem Holz betont die gewollte Schlichtheit des Hotels. Entwurf : Störmer

Schlicht gibt sich das langgestreckte Gebäude von außen, in das die alte Klostermauer integriert wird. Innen trennt sie den, auch öffentlichen, Spa-Bereich vom Hotelbereich und bildet den im Außenbereich nötigen Sichtschutz. Allerdings wird sie abgetragen und neu aufgebaut, erläuterte Architekt Matthias Latzke vom Hamburger Büro Störmer, Murphy und Partner bei der Vorstellung der Pläne vor Mitgliedern des Fördervereins Kloster Haydau.

„Die Architektur soll zurückhaltend sein, damit die Kirche wieder im Mittelpunkt der Klosteranlage liegt“, sagte Latzke. Diesem Ansinnen trägt auch der kleine Kirchplatz Rechnung, der dort entsteht, wo bis vor wenigen Wochen die Morschener Verwaltung in den inzwischen abgerissenen Gebäuden residierte.

Im Erdgeschoss werden sich befinden: • Der Empfang, • die Gastronomie mit 100 Plätzen und Separées, einem offenen Kochbereich und großer Glasfassade hin zum Kirchplatz, • und eine Bar. • Ebenfalls im Erdgeschoss wird der Spa-Bereich mit Dampfbad, Sauna, Fußbad, Wanne für Moorbäder, Massage- und Fitnessraum.

Zimmer und Suiten

In den oberen Etagen liegen die Zimmer. Es gibt Doppelzimmer mit gut 20 Quadratmeter Größe, die an die Tagungsgäste in der Regel als Einzelzimmer vermietet werden, wie Latzke erklärte. Der Nassbereich mit Dusche wird vom Schlafbereich mit einer Wand getrennt, die nicht bis zur Decke geht.

Doppelt so groß werden die Suiten im obersten Stockwerk, wo sich auch ein Dachgarten befindet. Diese Zimmer werden zusätzlich mit einen größeren Tisch und einer Couch möbliert. Alle 135 Zimmer erhalten einen W-Lan--Zugang ins Internet.

Quelle: HNA

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