Treysaer Wanderer erlebten die eindrucksvolle Bergwelt des Allgäus

Knüller im Kleinwalsertal

In Aktion: Mitglieder des Treysaer Knüllgebirgsvereins waren am Fiderepass unterwegs. Foto: privat/nh

Schwalmstadt. 40 Mitglieder des Treysaer Knüllgebirgsvereins erlebten eine Wanderwoche im Kleinwalsertal.

Auf der Hinfahrt wurde zunächst in Ulm das imposante gotische Münster besichtigt. Weltberühmt ist der Turm. 768 Stufen führen hinauf und man kann einen atemberaubenden Blick über die Landschaft genießen - im Norden und Westen bis zur Schwäbischen Alb und im Süden manchmal sogar bis zu den Alpen.

Über Kempten und das landschaftlich wunderschöne Allgäu ging es dann nach Mittelberg im Kleinwalsertal. Das Wetter war leider recht wechselhaft, außerdem hatte es geschneit. Es ging auch in die Breitachklamm. Dieses einzigartige Naturdenkmal ist die tiefste und auch eine der schönsten Felsenschluchten Mitteleuropas. Das Nebelhorn erlebten die Wanderer sowohl mit Schnee im Nebel, als auch wolkenfrei mit Fernsicht bis zur Zugspitze und zum Bodensee. Außerdem standen Wanderungen zur Bärgunthütte, zur hinteren Gemstelhütte, im Bereich Kanzelwand-Fellhorn, vom Stillachtal zur Heini-Klopfer-Schanze und danach mit der Söllereck-Bahn zur Bergstation Schönblick und von Schöllang über Rubi oder über die Gaisalm zurück nach Oberstdorf an. Die schwerste Tour erlebte eine kleine Gruppe von acht Wanderern, die vom Ehepaar Hartwig geführt wurde. Es ging vom Stillachtal mit der Fellhornbahn bis zur Mittelstation, dann weiter über einen schneeglatten Steig zum Fiderepass. Nach einer Einkehr erfolgte der steile Abstieg durchs Wildental zurück nach Mittelberg.

Das Fazit der Wanderer: „Wir haben eine wunderschöne und erlebnisreiche Woche verlebt und dankten dem Ehepaar Hangen für die gelungene Planung der Wanderfreizeit.“ (red)

Quelle: HNA

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