Pastoralverbund Maria-Hilf: Bei der Sternsinger-Aktion kamen 7610 Euro zusammen

Ein königliches Ergebnis

Segen bringen, Segen sein: Das war das Motto der Sternsingeraktion 2014, an der sich im Pastoralverbund Maria Hilf diesmal 67 Kinder und Jugendliche beteiligten. Am Samstag trafen sie sich zum Abschluss im Pfarrheim in Treysa. Foto: Rose

Treysa. 67 Sternsinger waren Anfang Januar im Pastoralverbund Maria Hilf unterwegs, um den Segen zu bringen und Spenden für bedürftige Kinder in aller Welt zu sammeln: Am Samstag trafen sich alle Teilnehmer mit ihren Betreuern im Pfarrheim in Treysa. Auch in diesem Jahr war die Aktion ein voller Erfolg. 7610 Euro kamen unter anderem für Flüchtlingskinder in Malawi zusammen.

Die stolze Summe war bis zum Treffen geheim gehalten worden. Umso stolzer waren die Kinder und Jugendlichen, als das Ergebnis schlussendlich verkündet wurde. Beim Abschluss der Aktion ließen die Helfer die Aktion Revue passieren, schauten Fotos an und plauderten bei einem gemeinsamen Essen. Pater Piotr Pasko hatte eigens für den Tag eine Präsentation vorbereitet. Denn immerhin waren die Sternsinger in Treysa, Ziegenhain, Frielendorf, Neukirchen, Oberaula, Trutzhain, Schrecksbach und Neuental unterwegs gewesen. Seit drei Jahren betreut Pasko zusätzlich die Gemeinde in Zimmersrode – auch dort machten sich Könige auf den Weg.

Die Reisen von Haus zu Haus waren nicht immer zu Fuß möglich: 558 gefahrene Kilometer kamen bei der diesjährigen Aktion zusammen. Die Sternsinger besuchten insgesamt 343 Familien. Besonders viele Familien wollten in diesem Jahr in Zimmersrode besucht werden: 95. Damit lag der Ort nur knapp hinter Treysa mit 100 besuchten Häusern – darunter viele Seniorenheime, Rathäuser, Banken sowie Familien im Gilserberger Hochland. Die Treysaer Kinder sorgten in ihrer Region für den höchsten Spendenbetrag: 2500 Euro.

Wunsch nach Unterstützung

Knapp dahinter landeten die eifrigen Sammler aus Neuental: Hier kamen immerhin 2007 Euro zusammen. Zurück gegangen ist in den vergangenen vier Jahren die Zahl der Teilnehmer: 2011 beteiligten sich noch 77 Helfer, aktuell waren es 67.

Der Gesamterlös kann sich trotzdem sehen lassen, obwohl er gegenüber dem Vorjahr um 27 Euro sank. Pater Pasko ist zufrieden, wünscht sich aber mehr ehrenamtliche Unterstützung: „Es wird zunehmend schwieriger, Betreuer für die Aktion zu finden.“ Doch die, die mitgemacht hatten, waren zu Recht stolz. Das Geld wird helfen, malawischen Flüchtlingskindern eine Schulausbildung zu ermöglichen. Nordöstlich der malawischen Hauptstadt Lilongwe liegt das Flüchtlingslager Dzaleka.

Etwa 16 000 Flüchtlinge und Asylsuchende, die hauptsächlich aus Burundi, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo stammen, leben in dem Lager, das ursprünglich ein Gefängnis war. Der Schulbesuch ist für die Kinder und Eltern ein Segen. Neben der Ausbildung erhalten sie ein Stück Normalität in dem schwierigen und rauen Alltag im Flüchtlingslager.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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