Körler Nahwärmenetz liefert seit dieser Woche Brauchwasser

Besuch im Heizwerk: Zwischen Rohren, Pumpen und Messgeräten standen gestern von links Michael Sarrazin, Martin Weisser, Mario Gerhold und Ulrich Burghardt. Fotos: Grugel

Körle. Das neue Nahwärmenetz in der Körler Ortsmitte liefert seit dieser Woche Warmwasser. 35 Gebäude sind an das Heizwerk angeschlossen - damit ist es voll ausgelastet und bietet keine Reserven mehr für Neuanschlüsse. Das teilte Bürgermeister Mario Gerhold am Dienstag mit.

Im künftigen Heizhaus an der Guxhagener Straße sind die Installationsarbeiten noch im vollen Gange. Große Rohre unter der Hallendecke strahlen zwar wohlige Wärme aus. Das heiße Wasser in den Rohren aber kommt aus einer Ölheizung, die künftig bei Minustemperaturen und großer Auslastung zugeschaltet werden kann. Statt Öl wird das Heizwerk aber bereits in den nächsten Wochen in erster Linie Holzhackschnitzel verbrennen und so den Verbrauch von etwa 80 000 Liter Öl pro Jahr entbehrlich machen.

Bis dahin gibt es noch jede Menge zu tun. Ein Wärmespeicher und die Holzkessel für den Sommer- und Winterbetrieb müssen installiert werden. Außerdem fehlt noch die Trägermaschine, die automatisch Holzhackschnitzel in die Kessel einspeist.

Nach dem Wärmenetz im Baugebiet auf dem Hollunder ist das das Heizwerk im Ortskern bereits das zweite in Körle. Insgesamt wird es samt dem 1100 Meter langen Leitungsnetz 720 000 Euro kosten. (lgr)

Quelle: HNA

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