Kartoffelfest der Altenstädter Feuerwehr – mehr als 1000 Gäste

Köstliche Knollen

Es mundet: An langen Tafeln wurden die Kartoffelgerichte verzehrt. Mehr als 1000 Besucher waren zum Altenstädter Kartoffelfest gekommen.

Altenstädt. Einmal im Jahr, immer am 3. Oktober, leisten die Frauen und Männer des Altenstädter Feuerwehrvereins zusammen mit denen des Fördervereins sowie den 40 Aktiven und den Mädchen und Jungen der Jugendwehr einen besonderen Einsatz. Nicht bei der Brandbekämpfung sind sie gefordert, sondern als Köche, Küchenmeister und gastronomische Servicekräfte.

Zum Tag der Deutschen Einheit lädt die Feuerwehr des Naumburger Stadtteils nämlich zum Altenstädter Kartoffelfest ein, in diesem Jahr fand die Veranstaltung zum elften Mal statt. Und brachte einen nicht erwarteten Besucherandrang. Bereits kurz nach Mittag, so die erste Zwischenbilanz von Frank Schön, dem Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, hatten die rund 80 Helferinnen und Helfer im Altenstädter Kartoffel-Schlaraffenland schon über 1000 Essensportionen ausgegeben. Und das war noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Zumal die örtlichen Landfrauen im Dorfgemeinschaftshaus neben einem kleinen Kunsthandwerkermarkt auch eine Kuchentafel üppig bestückt hatten.

Beim Altenstädter Kartoffelfest drehte sich natürlich alles um die tolle Knolle, die in vielen Variationen zubereitet und serviert wurde. Es gab gedämpfte Pell-, knusprige Brat- und festkochende Salzkartoffeln, Klöße, Reibekuchen, Pommes, Gratin und Kartoffelsalat – die Besucher hatten die Qual der Wahl.

Das galt auch für die fleischigen Beilagen, für die mehrere gewichtige Schweine geschlachtet und verarbeitet worden waren. Eine besondere Spezialität war neben Weckewerk die von Frank Schön kreierte Altenstädter Karotten- sowie Kartoffelbratwurst.

Wer die vegetarische Linie bevorzugte, für den gab es zur Pellkartoffel oder Reibekuchen selbst gemachten herzhaften Kräuterschmand oder süßes Apfelmus.

Für Frank Schön und seine Mitstreiter ist nach dem Fest schon wieder vor dem Fest. „Wir stecken bereits voll in der Planung für das nächste Kartoffelfest, bei dem wir vermutlich mit noch mehr Besuchern rechnen müssen.“ (zih)

Quelle: HNA

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