Endlich Platz für alle

Kombiniertes Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshaus

Haddamar. Lange Zeit wurde geplant, beratschlagt und schließlich gebaut. Am Wochenende wurden nun der Anbau an das Dorfgemeinschaftshaus und das neue Feuerwehrhaus im Fritzlarer Stadtteil Haddamar eingeweiht.

Das alte Feuerwehrgerätehaus habe den Anforderungen nicht mehr genügt, sagte Ortsvorsteher Klaus Wissemann in seiner Ansprache. Daher sei eine Erneuerung dringend notwendig gewesen. Das Konjunkturprogramm des Landes Hessen kam den Haddamarern da gerade recht, denn so wurde ein Großteil der Baukosten im Dorfkern finanziert. Doch ohne die vielen, fleißigen Menschen aus Haddamar, die sich von Beginn an mit sehr viel Engagement eingebracht hätten, wäre es nicht so schnell gelungen, das Haus fertigzustellen, lobte Wissemann.

Alle Gewerke am neuen Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus seien von den Einwohnern in Eigenleistung erstellt worden. Mit der DGH-Erweiterungsbau und dem neuen

Feuerwehrhaus sei neues Leben in den Dorfkern gekommen. Zugang für Rollstuhlfahrer Neben dem Anbau wurde ein behindertengerechter Eingang geschaffen und eine Behindertentoilette errichtet. Dazu hat die Feuerwehr ein neues Zuhause mit einer Fahrzeughalle, Umkleideräumen, Toiletten und dem Wehrführerbüro.

Mit dem Anbau an das denkmalgeschützte Gemeinschaftshaus sei ein lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen, erklärte Fritzlars Bürgermeister Karl-Wilhelm Lange. Es sei gelungen, die Handlungsfähigkeit der Feuerwehr zu sichern und zugleich mehr Platz für Vereine und Familien zu schaffen.

Die Einwohner von Haddamar hatten ihre Gäste zu Feier des Tages zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Musikalisch begeleitet wurde die Eröffnungsfeier durch den Projektchor, den Posaunenchor und die neu aufgestellte Big Band Haddamar. Der Umbau in Haddamar schlägt mit 260 000 Euro zu Buche. 208 000 Euro kommen aus dem Konjunkturprogramm. Dazu kommt der Fleiß der Haddamarer, die 3100 Stunden ehrenamtlich mitarbeiteten.

Quelle: HNA

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