360 Zuschauer erlebten im Alllendorfer Laienschauspielhaus „Die verflixte Heilquelle“

Komik und kuriose Typen

Hier gehts ums Erbe: Lena Schmerer, Lisa-Marie Keim, Sven Werno und Beate Werno (von links) waren überaus neugierig, was wohl im Brief vom Notar stehen würde. Fotos:  Rose

Allendorf/Landsburg. Drei Mal ausverkauftes Haus am Wochenende in Allendorf: An drei Abenden in Folge standen die Hobbyschauspieler der Theatergruppe des Gesangvereins mit dem Schwank „Die verflixte Heilquelle“ auf der Bühne im Gasthaus Rockensüß.

Nachdem zunächst der Nachwuchs die Gäste mit einem launigen Sketsch auf den Abend einstimmte, hob sich der Vorhang für reichlich kauzige Charaktere und kuriose Typen.

Ort der Geschichte war der Tante-Emma-Laden von Josefine und Katharina Buttermilch – zwei ältliche Schwestern, die nach dem Tod ihres Bruders Ernst eine vermeintliche Heilquelle erben. Doch auf die sagenumwobene Auenwiese ist das halbe Dorf scharf: Zwei hinterlistige Gauner wollen mit der Quelle das große Geschäft machen. Sehr zum Leidwesen von Pfarrer Allonsius Braun – in diese Rolle schlüpfte gekonnt Beate Werno – der auf dem Anwesen gern einen Kindergarten bauen würde.

Nicht weniger listig ist der stets neugierige Briefträger Otto, in dessen kauzigen Charakter sich Sven Werno sicher einfühlte. Reichlich zu lachen gab es wie jedes Jahr dank des komischen Talents von Lisa-Marie Keim und Lena Schmerer, die die Schwestern mimten. Beide bewiesen reichlich Improvisationstalent und das richtige Gespür für Situationskomik. Mit theatralischen Gesten und linkischen Bewegungen hauchten sie den Charakteren so richtig Leben ein.

Doch auch der Rest der Truppe schlug sich wacker: Mehr als zwei Stunden dürfte sich das Publikum im Saal Rockensüß bestens unterhalten gefühlt haben. Das kurzweilige und heitere Spiel honorierten die Gäste mit reichlich Applaus.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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