HNA-Meinung

Kommentar zur Bürgermeisterwahl in Homberg: Ein hartes Stück Arbeit

Homberg. Es kommt zur Stichwahl: Der neue Bürgermeister von Homberg heißt entweder Dr. Nico Ritz oder Markus Opitz. So haben es die Homberger Wähler entschieden – deutlich. Ein Kommentar von HNA-Redakteurin Maja Yüce.

Das war deutlich: Das Homberger Wahlergebnis ist für zwei Männer, die nicht aus der Kommunalpolitik der Kreisstadt stammen, Grund zum Jubeln. Es ist zugleich aber auch eine schallende Ohrfeige für die SPD. Das vorläufige Endergebnis legt schonungslos offen, dass es der SPD – einer der beiden großen Fraktionen in Homberg – nicht gelungen ist, Wähler zu mobilisieren. Und auch Dr. Dirk Richhardt, der als Leiter des Stadtmarketings und Historiker vielen bekannt ist, konnte nicht punkten.

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Die Wahlbeteiligung lässt zu wünschen übrig: Nur 56,5 Prozent der Homberger zog es in die Wahllokale. Bei einer Bürgermeisterwahl mit fünf Kandidaten hätte man mehr erwarten können. Vor allem in der Kernstadt war die Wahlbeteiligung ein Desaster. In der Altstadt haben zum Beispiel von 635 nur 228 Leute gewählt. Sie haben sich offenbar von den Themen und den Kandidaten nicht angesprochen gefühlt. Dabei nahm gerade die Entwicklung der Altstadt in allen Wahlprogrammen einen wichtigen Platz ein.

Für Ritz und Opitz ist das zugleich eine Chance. Für sie gilt es in den nächsten drei Wochen vor allem die Menschen mit ihren Themen zu erreichen, die nicht zur Wahl gegangen sind. Das wird ein hartes Stück Arbeit. E-Mail an die Autorin: may@hna.de

Quelle: HNA

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