Vorgänge bei HSDE

"Ein dunkler Schatten": Kommentar über den Imageschaden für Hephata

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Anne Quehl

Die Arbeitsbedingungen bei der Hephata-Tochtergesellschaft Hephata Soziale Dienste und Einrichtungen stehen in der Kritik. Anne Quehl, Leiterin der HNA-Redaktion Schwalmstadt, kommentiert die Vorgänge

Schikane als Mittel der Personalführung? Im Hause der Hephata Soziale Dienste kann das nicht mehr als ausgeschlossen gelten. Massiv sind die Vorwürfe, die aus nicht nur einem berufenen Munde stammen. Das macht betroffen und wirft leider einen Schatten auf die Hephata-Diakonie, denn tausendfach wichtige und gute Arbeit droht in Misskredit zu geraten.

Schade, dass es soweit kommen musste. Dass couragierte Menschen sich nicht trauen, ihren Namen preiszugeben, obwohl sie eine so wichtige Aufgabe – Pflege und Betreuung – leisten. Dass erfahrene Kräfte kein Gehör finden, weil marktwirtschaftliche Zwänge stärker sind. Dass ein runder Tisch sich vor der Öffentlichkeit versteckt, weil Widerrede gefährlich ist.

Wenn der zwischenmenschliche Austausch quer durch eine Institution nicht ausreichend gelingt, muss man sich fragen, warum das so ist. Hart aber herzlich klingt die Redensart vom Fisch, der vom Kopf her stinkt. Im Dialog in Hephata spielt sie wohl keine Rolle, im Gespräch über Hephata schon.

Quelle: HNA

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