Kommentar zur Bürgermeisterwahl in Schwalmstadt: "Die Wähler sind müde"

Schwalmstadt. Vier Kandidaten hatten sich zur Wahl gestellt, die zum Teil einen sehr aufwändigen Wahlkampf führten. Nicht nur sie dürfte es schmerzen, dass 44 Prozent der Schwalmstädter sich dennoch nicht zum Urnengang durchringen mochten. Ein Kommentar von HNA-Redakteurin Anne Quehl.

Was diese Nichtwähler eigentlich wollen – oder nicht wollen – erschließt sich nicht. Es ist leider mehr als fraglich, dass sie sich am Stichwahltag 3. Juni zur Stimmabgabe entschließen.

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- Wahlen in Schwalmstadt: Näser und Longo müssen in die Stichwahl

Immerhin: 56 Prozent gingen wählen, das sind knapp 8150 von 14.500 Wahlberechtigten. Besonders im Blickpunkt stehen nun die Wähler von Margitta Braun (Bündnis 90/Grüne, 5,6 Prozent) und Stefan Pinhard (parteilos, 15 Prozent). Diese präzise 1663 Frauen und Männer drückten durch ihr Kreuz aus, dass sie sich grundsätzliche Änderungen wünschen. Es wird spannend zu sehen, ob und wie Dr. Gerald Näser (CDU) und Dr. Fabio Longo (SPD) sie abholen können.

Fotos vom Wahlabend in Schwalmstadt

Bürgermeisterwahlen in Schwalmstadt

Dabei müssen die Sozialdemokraten schlucken, dass sie derzeit die Nase in Schwalmstadt nicht vorn haben. Die Ergebnisse des CDU-Kandidaten, der erst seit Januar die Galionsfigur seiner Partei ist, und des weitgehend unbekannten, parteilosen Stefan Pinhard ist bedeuten einen argen Dämpfer.

Man wird sehen, wie Näser und Longo nun neuen Anlauf nehmen. Es wird für sie ein hartes Stück Arbeit, die recht wahlmüden Schwalmstädter (noch einmal) zu erreichen und zu mobilisieren.

Kommentar von Anne Quehl

Quelle: HNA

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