Kommentar zur Bürgermeisterwahl in Jesberg: Ein klares Heimspiel

Jesberg. Das Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Jesberg muss man nicht lange interpretieren, meint HNA-Redakteurin Claudia Brandau

Die Jesberger setzen ganz klar auf Heiko Manz. Der 34-Jährige vereint ganz offensichtlich all die Eigenschaften, die für einen solchen Durchmarsch ins Rathaus erforderlich waren: Manz stammt aus der Kellerwaldgemeinde, ist in Densberg verwurzelt, ist jung und dennoch verwaltungserfahren und alltagserprobt.

Und er gehört zudem noch wie sein Vorgänger Günter Schlemmer der SPD an, die sich traditionell in Jesberg großer Zustimmung erfreut. So sieht also ein echtes Heimspiel aus. Der Herausforderer aus Borken kam gegen diese Vorteile ganz offensichtlich nicht an, da stand er auf verlorenem Posten.

Der Ausgang der Bürgermeisterwahl hat damit gleich zwei Sieger. Amtsinhaber Günter Schlemmer kann sie ebenso als Anerkennung seiner Arbeit sehen wie Heiko Manz als Wertschätzung seiner Person. Am Sonntag hat Manz richtig viele Vorschusslorbeeren kassiert– ab Sommer aber wird er liefern müssen. Die Jesberger freuen sich anscheinend drauf. 

Quelle: HNA

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