Kommunalwahl: In Landkreis sind die Wahlhelfer knapp

Schwalm-Eder. Etliche Städte und Gemeinden im Landkreis müssen sich bei Wahlen suchen händeringend nach Freiwilligen für die Wahllokale am 6. März. Das ergab eine Umfrage bei den Wahlleitern.

Mit einem akuten Mangel an Freiwilligen für den Dienst in den Wahllokalen rechnet zwar keine der 27 Städte und Gemeinden - doch es sind nicht mehr so viele, bringt der Schrecksbacher Bürgermeister Andreas Schultheis die Erfahrung in den Behörden auf den Punkt. Häufig genannte Gründe dafür sind: Es kommen weniger Freiwillige als früher über die Parteischiene, so etwa in Bad Zwesten, und es hapert an Nachwuchs, so etwa in Schwalmstadt.

Grundsätzlich haben es Behörden, die in Kernstädten gleich mehrere Wahllokale besetzen müssen, schwerer als Flächengemeinden mit vielen Ortsteilen, in denen sich zumeist in den Dorfgemeinschaften noch genügend Wahlhelfer finden. Spangenberg beispielsweise hat nach Verwaltungsangaben in der Kernstadt definitiv Probleme, die dort nötigen 34 Wahlhelfer zu finden. Auch in Fritzlar und Schwalmstadt wird es nach Einschätzung von Mitarbeitern aus den dortigen Wahlbüros nicht leicht werden, die Wahllokale in der Innenstadt zu besetzen.

Um mehr Freiwillige zu gewinnen, gehen einige Kommunen auch neue Wege; Schwalmstadt beispielsweise zahlt mehr Erfrischungsgeld als üblich; Knüllwald spricht möglichst viele potenzielle Wahlhelfer bereits sehr früh an; Gudensberg achtet bei der Besetzung der Wahllokale auf eine gelungene Mischung hinsichtlich der Geschlechter, der Erfahrung und des Alters - und in der Kreisstadt Homberg spricht Wahlleiter Joachim Bottenhorn die Leute auch mal direkt an.

Von Lorenz Grugel

Quelle: HNA

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