Streusalzvorräte: Straßenmeisterei und Gemeinden füllen Depots

Kommunen rüsten sich für den Winter

Wolfhager Land. Die beiden vergangenen Winter haben den Straßenverkehr mit Eis und Schnee stark behindert – Kommunen und Straßenmeisterei ging zeitweise das Streusalz aus. In diesem Jahr ist man auf den Winter vorbereitet.

„Die Straßenmeisterei Wolfhagen hat 500 Tonnen Streusalz eingelagert, das reicht je nach Witterung für eine bis vier Wochen“, sagt Reinhard Banse vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen. Die Straßenmeisterei Wolfhagen sei zuständig für den Winterdienst auf 299 Kilometern Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Weitere Kontingente seien bereitgestellt und könnten innerhalb von drei Tagen abgerufen werden.

Für die eigenen Straßen innerorts sind die Kommunen selbst zuständig. Der Bauhof der Stadt Wolfhagen hat 150 Tonnen auf Lager. Werde etwas verbraucht, würde man sofort nachbestellen, teilt der Bauhof mit.

„Wir haben mehr eingelagert als bisher“, sagt Ralf Siebert vom Bad Emstaler Bauhof in Merxhausen. Zu den 30 Tonnen im Silo käme noch Sackware und loses Material.

Der Breunaer Bauhof hat noch zwölf bis 13 Tonnen auf Lager. „Das sind noch die Reste vom vergangenen Winter. Damit ist unser Lager halb voll“, sagt Ralf Hartmann.

Auch die Stadt Naumburg zeigt sich vorbereitet. „Unser Silo ist voll. Außerdem haben wir mehr Sackware eingelagert als im vergangenen Jahr“, so Carola Witte. Auch die Streufahrzeuge seien bereit. „Das Problem liegt bei den Salzlieferanten, nicht bei der Lagerhaltung der Bauhöfe“, sagt sie. In Zierenberg wurde das städtische Streusalzlager in diesem Jahr ausgebaut, um mehr Salz zu fassen. „Wir haben 30 Tonnen im Silo, mehrere Tonnen in Säcken und nochmal 25 bis 30 Tonnen Nasssalz vom Kipper“, erklärt Christian Fischer von der Stadtverwaltung.

Quelle: HNA

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