Präsident des Landessportbundes beim Sportkreis

Kommunen sollen Sport weiter fördern

Schwalm-Eder. Die Selbständigkeit des Sportkreises Schwalm-Eder ist noch jung, erst vor einem Jahr haben sich die beiden Sportkreise unter einem Dach zusammen geschlossen. Um dies zu würdigen, besuchte der Präsident des Landessportbundes, Dr. Rolf Müller, den neu gegründeten Verband.

Die Wogen hätten sich geglättet, der sogenannte Zwangszusammenschluss sei nun endgültig vollzogen und kein Thema mehr, sagte Werner Almasi, der ehemalige Vorsitzende des Sportkreises Schwalm.

Er wird den Ehrenvorsitz im neuen Sportkreis übernehmen, berichtete Sportkreisvorsitzender Ullrich Manthei. Die veränderte Schullandschaft und der demografische Wandel zwängen die Verantwortlichen im Sport zum Umdenken, sagte Müller.

„Mehr Frauen in verantwortlichen Positionen tun uns dabei gut“, sagte Müller. Sportförderung sei aber keine freiwillige, sondern eine Pflichtaufgabe, sagte er weiter. Die Kommunen sollten diese wichtige Aufgabe weiter unterstützen. Der Schutzschirm von Kreisen, Städten und Gemeinden sei sicher kein Grund, die Sportförderung zu verweigern, meinte er. Sport müsse künftig mehr Aufgaben übernehmen und Kooperationen mit den Schulen eingehen, resümierten Dr. Rolf Müller, Ulrich Manthei und Landrat Frank Martin Neupärtl beim Treffen. Diese Aufgabe könne nun über die größeren Sportkreise noch besser umgesetzt werden, so Müller. Im Kreis würden dafür zurzeit Reformen angedacht, hieß es in der Pressemitteilung. Die Ausstattung mit den Sportgeräten sei dagegen gut, sagte Ullrich Manthei. Die Hallen und Sportgeräte seien auf einem sehr guten Stand.

Weniger Sportabzeichen

Demnächst stehen beim Sportkreis die Abnahme der Sportabzeichen in den Grundschulen auf dem Programm. Die Bedingungen dafür haben sich verändert. Die Arbeit werde zunehmen, sagte Barbara Müller. Die Abnahmen des Sportabzeichens seien 2013 leicht rückläufig gewesen. (red)

Quelle: HNA

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