Unfall-Serie

Unfall-Serie: Kommunen wollen Tempo 60 auf A 7 bei Melsungen

Melsungen. Der Druck auf den hessischen Verkehrsminister wächst: Wegen der Baustellensituation auf der Autobahn 7 bei Melsungen regt sich Unmut in den angrenzenden Kommunen Felsberg, Melsungen, Guxhagen, Homberg und Malsfeld.

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Deren Bürgermeister haben sich nun zusammengetan und - wie zuvor schon Landrat Frank-Martin Neupärtl - einen Brief anVerkehrsminister Florian Rentsch verfasst, in dem sie Verbesserungsvorschläge machen.

Sie fordern:

• vier statt fünf Fahrstreifen (zwei in Richtung Süd, zwei in Richtung Nord),

• eine um mindestens 50 Zentimeter breitere Bankette in Richtung Norden,

• ein Tempolimit von 60 Stundenkilometern und häufigere Radarkontrollen,

• geänderte Umleitungsstrecken, etwa eine Umleitung ab Abfahrt Homberg zur Anschlussstelle Wabern auf die A 49, und eine deutliche Beschilderung der Umleitungen.

Die fünf Bürgermeister beklagen vor allem, dass Fahrzeuge wegen Unfällen und Staus häufig die Autobahn verlassen und durch die angrenzenden Ortschaften fahren.

Gerade Lkw über 7,5 Tonnen stellen dabei ein Problem dar, heißt es in dem Brief: Sie beschädigen Straßen und Bordsteine. „Wir wissen nicht, wer dafür am Ende die Kosten tragen soll“, sagte Felsbergs Bürgermeister Volker Steinmetz der HNA. (jul)

Quelle: HNA

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