Scholl-Schule führt das Theaterstück „Begegnungen“ auf

Theaterstück an der Scholl-Schule: Komödie zum Nachdenken

Szene aus dem Theaterstück „Begegnungen“: Die Darsteller mit in der Mitte Ercan Aydin (mit Krawatte) in der Rolle des Therapeuten Dr. Werner . Foto: Mangold

Melsungen. „Begegnungen“ heißt das Theaterstück, das 16 Oberstufenschüler der Geschwister-Scholl-Schule Melsungen der Öffentlichkeit zum Schuljahresende in ihrer Schulaula präsentieren.

Die Aufführung ist ein Höhepunkt und der Jahresabschluss im Fach Darstellendes Spiel. Ein Jahr lang haben die Schüler daraufhin gearbeitet. Sie haben sich das Thema und die Umsetzung selbst ausgedacht, ein Konzept entworfen, Texte geschrieben, die Dramaturgie der Handlung entwickelt und das Stück auf der Bühne inszeniert.

Entstanden ist eine moderne Komödie mit viel schwarzem Humor und ernsten Hintergedanken, die ohne Kulissen und mit wenigen Requisiten von den Dialogen der Schauspieler lebt. Die Handlung beschreibt die Situation in einer Gruppentherapiestunde: Die Patienten haben unterschiedliche psychische Probleme und versuchen diese mit Hilfe von Therapeut Dr. Werner zu lösen, der aber auch eigene Sorgen hat, was manche spannende Verwicklung verursacht.

Diese Begegnungen in der Therapiestunde werden zu Auseinandersetzungen nicht nur mit den anderen, sondern auch mit sich selbst. Der Zuschauer entdeckt dabei den Menschen hinter der Fassade und wird angeregt, über die menschliche Gemeinschaft und ihren Umgang mit psychisch Kranken nachzudenken. Außerdem gibt es für das Publikum viel zu lachen.

„Es ist immer schön, wenn man die Entwicklung der Schüler sieht“, sagt Lehrerin Alexandra Schreier. Sie unterrichtet die Schüler im Darstellenden Spiel, das als Wahlfach statt Kunst oder Musik belegt werden kann. Manche Schüler hätten vorher noch nie Theater gespielt, erklärte sie. Nun das Ergebnis vieler Schulstunden und intensiver Probenwochenenden zu sehen, sei eine große Freude für sie. Das Theaterspielen stärke das Selbstwertgefühl und helfe auch in anderen Fächern, beispielsweise bei Präsentationen, selbstsicherer aufzutreten und auch improvisieren zu können.

Quelle: HNA

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