Für einen Funkturm gibt es keinen idealen Standort

Kompromiss beim Mast

Bad Zwesten. Der Mobilfunkbetreiber O2 soll nach den Vorstellungen der Bad Zwestener Gemeindevertreter einen Funkmast in der Flur Treisberg bauen können. Für den Vorschlag sprachen sich die Parlamentarier mit 13 Ja--Stimmen und zwei Enthaltungen aus.

Eigentlich hätten die Gemeindevertreter über eine Änderung des Flächennutzungsplans befinden sollen. Doch schon der Ortsbeirat von Oberurff-Schiffelborn hatte den Bau eines Funkmastes auf einer Fläche „Auf dem Galgen“ abgelehnt. Grund: Oberurff-Schiffelborn würde in das Kreuzfeuer zweier Mobilfunkantennen geraten.

Nach Darstellung von Bürgermeister Michael Köhler gebe es nach dem Flächennutzungsplans vier Positionen für einen Mast: Schiffelborn, Auf dem Galgen, Zum Treisberg und Altenburg. Der Mobilfunkbetreiber bevorzuge die Fläche Auf dem Galgen. Doch Einsprüche kämen vom Ortsbeirat und einer Bürgeriniative. Schwierigkeiten sah Köhler darin, dass die Gemeinde dort keine Grundstücke habe und sie auch nicht zu üblichen Preisen zu haben seien.

Anders sehe es am Treisberg aus. Das bereits dafür ausgewiesene Grundstück gehöre der Gemeinde, der Mast könnte schnell gebaut werden. Nachteil: Der Standort sei nur 450 Meter vom Kernort entfernt und die Klinik lehne einen Mast in ihrer Nähe ab.

Die weitere Suche nach Standorten lehnte das Parlament aus Kostengründen ab. Auch wenn es nicht der ideale Standort sei, sprachen sich die Parlamentarier schließlich für den Treisberg aus. Der sei für Mobilfunkmaste ausgewiesen, und daran sollte man festhalten. (ras)

Quelle: HNA

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