Kongress mit 50 Hobby-Archäologen: Wo Scherben Bedeutung haben

Archäologen in Aktion: Marco Allendorfer und Karen Schmidt beim Zuordnen eines Fundstücks.

Gensungen. Ehrenamtliche Archäologen aus Nordhessen trafen sich jetzt zum Erfahrungsaustausch im Museum Gensungen. Für den Scherbenkongress hatte die Arbeitsgemeinschaft für Vor - und Frühgeschichte hochkarätige Fachkräfte gewonnen.

Zu Gast waren Bezirksarchäologe Dr. Andreas Thiedmann sowie Dr. Petra Hanauska und Dr. Thorsten Sonnemann vom vorgeschichtlichen Seminar der Universität Frankfurt. 50 Teilnehmer kamen ins Museum. Mit den Fachkräften ordneten sie etliche Fundstücke einer geschichtlichen Epoche oder einer Kultur zu. Außerdem stand ein Referat zur Diskussion, in der es um Heimatforschung für die touristische Vermarktung der Region ging. Dabei wurde das Konzept der Stadt Felsberg, in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft für Vor- und Frühgeschichte archäologische Pfade entlang bedeutender Fundplätze im Stadtgebiet einzurichten, von den Rednern als gelungenes Beispiel für ein kulturtouristisches Angebot begrüßt.

Dr. Andreas Thiedmann stellte nach einem Bericht des Museums die Bedeutung der Hobbyarchäologen heraus, die nicht zuletzt aufgrund begrenzter Ressourcen des Landesamtes bedeutsam für die archäologische Forschung in Nordhessen seien. (lgr)

Quelle: HNA

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