Studierende aus der Trompetenklasse spielten in der Trinitatiskirche in Verna

Konzert auf hohem Niveau

Jubilierende Trompeten in der Trinitatiskirche (von links): Florian Balzer, Frederik Depta, Malte von der der Lühe, Christian Streup, Carmen Merz, Lukas Bruggaier. Vorne von links: Philip Schütz und Valentin van Kempen. Foto: Privat

Verna. Ein besonderes Konzert gab es vor Kurzem in der ev. Trinitatiskirche in Verna: Die Studierenden aus der Trompetenklasse des Hochschuldozenten Florian Balzer präsentierten sich mit einem Konzert für Trompetenkammermusik.

Das Ensemble des Dr. Hoch’s Konservatoriums aus Frankfurt bot dem Publikum an diesem Abend ein sehr interessantes Programm, bei der die Vielfältigkeit dieser jungen Musiker, sowohl auf den unterschiedlichsten Instrumenten – von Piccolo-Trompete bis zur Alt-Tuba – als auch in ihrer musikalischen Aussageform sehr zum Tragen kam.

Fanfare im Kirchraum

Nach dem wirkungsvollen Konzerteinstieg mit Benjamin Britten’s „Fanfare for St. Edmundsbury“, bei der drei Trompeten im Kirchraum verteilt ihre eigens, sehr charakteristischen Stimmungen in Form einer Fanfare zuerst einzeln, dann gemeinsam, präsentierten, konnte der Zuhörer schon erahnen, auf welch hohem Niveau sich diese Musiker bewegen.

Auf dem Programm standen beispielsweise die „Präludium und Fuge in e-moll“ und die „Badinerie aus der Orchestersuite Nr.2“ von J.S. Bach, die „Ländlichen Bilder“ von Karl Wilhelm Brandt, die Trompetenbravourstücke „Fantasie über Actaon“ von Jean-Baptiste Arban, und „Der alte Dessauer“ sowie die weltbekannte „Bohemian Rhapsody“ von Queen.

Sowohl die Besetzung der einzelnen Stücke als auch die Konzertreihenfolge wurden von Florian Balzer sehr gut gewählt, sodass das Potenzial dieser Formation keine Wünsche offen ließ. Neben den Solisten Frederik Depta („Der alte Dessauer“) und dem erst 16-jährigen Christian Streup („Fantasie über Actaon“), die bei diesen Werken ihr technisches Können darboten, erkannte man auch bei den anderen Musikern Lukas Bruggaier, Valentin van Kempen, Carmen Merz und den beiden Lokalmatadoren Philip Schütz aus Schwalmstadt und Malte von der Lühe aus Frielendorf, ihre Leidenschaft und Musikalität bei der Darbietung ihrer Stücke.

Florian Balzer ermöglichte den Musikern immer wieder zwischendurch mit seiner kurzweiligen Moderation die benötigten Atempausen, so dass dem Publikum auch von dieser Seite aus ein Einblick in die Geschichte dieser Werke dargeboten wurde.

Der Abend endete nach rund anderthalb Stunden mit zwei Zugaben, die das Publikum mit viel Applaus und „Stehenden Ovationen“ honorierte. (che)

Quelle: HNA

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