Premiere am Sonntag: Die Pfälzerin Dorothea Grebe ist die neue Kantorin des Hephata-Diakoniezentrums

Kraft aus der Musik schöpfen

Stammt aus Rheinland-Pfalz: Dorothea Grebe wird als neue Hephata-Kantorin zukünftig die Gottesdienste musikalisch an der Orgel begleiten. Sie leitet zudem die Chöre an. Foto: Schittelkopp

Schwalmstadt. Die Hephata-Kantorei hat ein neues Gesicht bekommen: Dorothea Grebe leitet nun die musikalische Gemeinschaft des Diakoniezentrums. Sie tritt die Nachfolge von Tabea Fuhr an, die sich beruflich neu orientiert.

„Ich bin mit Kirchenmusik aufgewachsen“, sagt die 35-Jährige. Bereits ihr Vater war nebenberuflich als Kirchenmusiker tätig. „Durch meinen Glauben, Musik und Gottesdienste habe ich häufig neue Kraft gesammelt.“ Nach zwei abgeschlossenen Studien, einem Referendariat und einer Tätigkeit als Lektorin in einem Musikverlag freut sich die Pfälzerin auf ihre neuen Herausforderungen in der Kantorei. „In der Verlagsarbeit hat mir das Musizieren gefehlt“, sagt sie.

„Ich bin mit Kirchenmusik aufgewachsen.“

Dorothea Grebe

Sie leitet nun den Kirchen-, Posaunen- und Handglockenchor, zudem spielt Dorothea Grebe zu Gottesdiensten in der Hephata-Kirche die Orgel. „Ich finde es sehr schön, dass im Posaunenchor Jugendliche mitspielen“, betont sie. Die Arbeit mit den Anfängerbläsern, die ihre Vorgängerin initiierte, möchte Dorothea Grebe fortführen.

Überhaupt liegt es ihr sehr am Herzen, dass gerade junge Menschen mit Musik in Berührung kommen. Gern würde sie mit den Jüngsten im Kindergarten musizieren. Im Handglockenchor spielen Menschen mit Behinderung, die Arbeit mit ihnen stellt für Dorothea Grebe ein Novum dar: „Nun ist es meine Aufgabe, dafür den richtigen Weg zu finden.“ Ein Leben ohne Musik ist für Dorothea Grebe nicht vorstellbar, diese Passion teilt sie mit ihrem Mann – einem gebürtigen Ziegenhainer. Gern und regelmäßig musiziert das Paar gemeinsam. Die Pfälzerin, die vergangenes Jahr nach Rommershausen zog, ist eine erfahrene Chorleiterin. „Die Chorlarbeit bereitet mir Freude.“ Mehrere Gruppen leitete sie bereits seit dem Studium musikalisch an. Die Proben mit Hephata-Chören gehen bereits los: Die Musikwissenschaftlerin bereitet den Karfreitags-Gottesdienst vor. Choräle will sie einsetzen, die Musik von Johann Sebastian Bach soll im Mittelpunkt stehen.

Sie möchte das ganze Jahr musikalisch interessant gestalten. Dazu zählt auch die Konzertreihe Musik zum Wochenschluss: „Das Spektrum soll breit gefächert sein – mit geistlicher und weltlicher Musik“. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Kirchengemeinden ist für die 35-Jährige von Bedeutung. In Treysa und im Kirchspiel Niedergrenzebach will sie, wann immer möglich, weiterhin als Organistin tätig sein.

• Ihren ersten Gottesdienst als Kantorin wird Dorothea Grebe am Sonntag, 26. Januar, ab 10 Uhr musikalisch in der Hephata-Kirche gestalten.

Von Claudia Schittelkopp

Quelle: HNA

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