Feuerwehrleute aus der Region                              bei Wettkampf in der Hauptstadt

Kraftakt in     Berliner Luft

Schweres Schlauchpaket: Per Leine musste das 19 Kilogramm schwere Gerät auf den Turm gezogen werden. Fotos: nh

Fritzlar/berlin. Ein Feuerwehreinsatz unter härtesten Bedingungen. Das wird bei der Berliner Firefighter Challenge, dem Feuerwehr-Wettkampf, simuliert. „Die härtesten zwei Minuten deines Lebens“, lautete diesmal das Motto. Zum zweiten Mal waren auch Feuerwehrleute aus der Region dabei.

Steffen Link, Manuel Schaberick, Steffen Reinbold, Martin Kuyken (Feuerwehr Cappel) und David Schlicht (Feuerwehr Haldorf) stellten sich der Herausforderung. Vier Monate hatten sie für den Spezialwettkampf trainiert.

228 Feuerwehrleute traten in Berlin an. Diese Aufgaben waren zu erledigen: • 19 Kilogramm schwer war das Schlauchpaket, das die Feuerwehrmänner auf einen zwölf Meter hohen Turm schleppen musste. Dort wurde der Schlauch in eine Box gelegt. • An einer Leine wurde ein weiteres Schlauchpaket, ebenfalls 19 Kilo schwer, auf den Turm gezogen. Dann ging es die Treppen wieder hinab, dabei durfte keine Stufe ausgelassen werden. • Eine Verschnaufpause gab es nicht, denn unten wartete schon der Vorschlaghammer. Ein 72,5-Kilo-Gewicht musste mit kurzen, gezielten Schlägen um 1,50 Meter verschoben werden. • 40 Meter lang war der Slalomkurs, der dann auf dem Wettkampfplan der Feuerwehrmänner stand. Am Ende der Strecke musste per Wasserstrahl eine Fallklappe umgelegt werden. • Als kraftraubender Schlussakt musste ein 90 Kilo schwerer Dummy 30 Meter bis über eine Ziellinie transportiert werden. Das alles galt es in Feuerwehrkleidung mit Atemschutzgerät und ohne Pause zu bewältigen. (red)

Quelle: HNA

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